Raus aus dem Geld-Spiel

Diskussionen rund um das Buch von Robert Scheinfeld


    Existenzangst

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    Österreicher

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    Existenzangst - Seite 2 Empty Re: Existenzangst

    Beitrag  Österreicher am Di Nov 23, 2010 1:10 pm

    Hallo,

    da ich keinen neuen Thread eröffnen wollte, passen meine Gedankensplitter am besten hierher.

    Vorweg möchte ich nochmals Scheinfeld zitieren, der für die Phase 2 des Menschenspiels folgendes klarstellt:

    Es geht um Gefühle - verstehen ist dabei nur eine Art Trostpreis!
    Nachdem NICHTS echt ist, auch keine "Existenz" in Phase 1, ist die Angst um diese Existenz einschränkend (das ist u.a. auch die Basis für das Spiel in Phase 1) und somit NUR die Chance die uns unser Erweitertes Selbst gibt um unsere Energie zurück zu holen (Prozess!!). Nicht um die Phase 1 zu reparieren!

    Ich arbeite nun schon einige Zeit mit den "Schatzsuchwerkzeugen" unter Zuhilfenahme meines Röntgenblicks und die größten Eier kommen rund um´s Geld. Die größte Herausforderung dabei ist es; den VERSTAND ruhig zu stellen, speziell dann wenn die Gefühle hauptsächlich unangenehme sind.

    Nichts ist in meinem Hologramm echt, alles eine Illusion...

    Auch ich - euer Österreicher

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    Michael

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    Existenzangst - Seite 2 Empty Arbeitslos , Hausbau, 3 Kinder??

    Beitrag  Michael am Fr Apr 15, 2011 10:22 am

    Hallo Ihr Lieben,

    ich werde bis spätestens Ende2011 arbeitslos. Unsere Firma wird aufgelöst. Höhe einer Abfindung steht noch nicht fest.
    Jetzt zu meiner Situation: Ich habe eine wunderbare Frau (seit 28 Jahren) die mich sehr unterstütz. Meine Kinder sind gesund und zufrieden. Vor 5 Jahren (wie durch ein Wunder) haben wir gebaut. Die Planung ging aber nie auf bauen, da die Kosten (München) sehr hoch sind. Durch ein einheimischen Modell konnten wir in unserer Gemeinde günstiger bauen. Unsere finanzielle Lage ist bisher ausreichend. Wenn ich aber den Arbeitsplatz verliere werde ich die enormen Kosten nicht mehr tragen können. Das macht mir Angst. affraid What a Face Außerdem bin ich momentan richtig platt (Burnout??) das Interessante ist aber, ich wollte schon vor 3 Jahren aus dieser Arbeitsstelle raus und etwas ganz anderes machen. Mein Wunsch wäre raus aus meinem jetzigen Berufsfeld (Logistik , Chemie) und rein in einem Unternehmen der mit höherem Gut als nur Gewinne zu erzielen arbeitet. Denkbar wäre z.B. Geschäftleiter bei einem Hospiz, denn diese Stelle habe ich im Feb. gesichtet und mich darufhin beworben. (Die Kraft der Gedanken raus aus der Firma zu wollen funktioniert aber die Angst was mich für die Zukunft erwartet bleibt!!)Leider habe ich noch keinen Bescheid. Habe aber schon persönlich Kontakt aufgenommen (Tag der offenen Tür), dort konnte ich mit einigen Angestellten sprechen sie meinten: Dass sehr viele sich beworben haben und eine Chance als "Quereinsteiger" gering ist. Grund: In so einem Bereich werden Sozialpädagogen, Onkologen etc. eher bevorzugt. Allerdings sucht ja die Firma einen Geschäftsleiter und dieser muß ja die kaufmannische Seite abwickeln ein Sozialpadagoge hat diese Fahigkeit nicht. Meine Frage ist: Wie kann ich mich auf diese Stelle geistig einstellen. Welches Werkzeug benötige ich? Wie kann ich (sollte diese Stelle nicht für mich gedacht sein) andere Stellen in einen achtsamen menschenwürdigen Betrieb bekommen. Auch kommen meine Ängste immer wieder zum Vorschein -momentan ist es ein Rauf und Runter mit meinen Gefühlen. Theoretisch ist mir viel klar aber die Umsetzung ???.

    Ich brauche einfach eure Hilfe und Unterstützung um gestärkt die Situation anzugehen, denn wenn selber das Gefühl so belastend ist sind klare positive Gedanken schwer zu sehen
    Rhea
    Rhea

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    Beitrag  Rhea am Sa Apr 16, 2011 12:08 am

    Namasté und herzlich willkommen Michael!

    ich werde bis spätestens Ende 2011 arbeitslos.
    Da fallen mir spontan ein:
    Byron Katie: Kannst du wirklich wissen, ob das wahr ist?
    Christian Reiland: Arbeitslos - Chance auf eine neue wundervolle Arbeit, die mich erfüllt.
    Abraham / Esther Hicks: Auch das ist Planung - Realitätsgestaltung.

    Unsere Firma wird aufgelöst. Höhe einer Abfindung steht noch nicht fest.
    Es gibt eine Abfindung, wunderbar.

    Jetzt zu meiner Situation: Ich habe eine wunderbare Frau (seit 28 Jahren) die mich sehr unterstütz. Meine Kinder sind gesund und zufrieden.
    Gratuliere!

    Vor 5 Jahren (wie durch ein Wunder) haben wir gebaut. Die Planung ging aber nie auf bauen, da die Kosten (München) sehr hoch sind. Durch ein einheimischen Modell konnten wir in unserer Gemeinde günstiger bauen. Unsere finanzielle Lage ist bisher ausreichend.
    Wie durch ein Wunder ... wie wundervoll.

    Wenn ich aber den Arbeitsplatz verliere werde ich die enormen Kosten nicht mehr tragen können. Das macht mir Angst.
    Was kann ich schlimmsten Fall passieren?
    Darauf den Prozess machen, also auf die unangenehmen Gefühle, die auftauchen.

    Außerdem bin ich momentan richtig platt (Burnout??)
    1) Den Prozess darauf machen.
    2) Z. B. Energieübungen nach Donna Eden (http://www.energiepsychologie.net/forum/index.php?page=Thread&threadID=1891)
    3) Trinke viel gutes Wasser, ernähre dich gesund, sorge für ausreichend Bewegung und Entspannung, für guten Schlaf - sorge also wie eine gute Mutter für dich selbst! - Vor allem: Lebe möglichst oft im Hier & Jetzt!
    4) Gehe möglichst oft ins Reine Bewusstsein (z. B. durch Quantenheilung oder andere Zwei-Punkt-Methoden o. a.).

    Welche (vielleicht unbewussten) negativen Gefühle kommen hoch, wenn du dir vorstellst, dass du diese Stelle im Hospiz hast? - darauf den Prozess machen.
    Welche unangenehmen Gefühle kommen hoch, wenn du an alle Arbeitsstellen vorher denkst oder was sonst neu alles passieren könnte? - darauf den Prozess machen.

    Vor zwei Jahren war ich arbeitslos und mein Mann wurde auf einmal auch arbeitslos. Es riss uns den Boden unter den Füßen weg. Ich kam dann durch "Zufall" an die Liervorträge: http://lier.de/index.php?menu_id=30&smenu_id=43&con_id=65&lang_id=1
    Sie besagen auch das, was Scheinfeld schreibt, das Buch EKIW (es ist eine Einführung zum EKIW) und viele andere Weisheitsbücher: Alles ist eine Illusion.
    Diese Vorträge haben mir sehr geholfen, der Durchbruch kam dann mit der praktischen "Lösung" durch das Scheinfeld-Buch.

    Mir hat vorher auch die Übung vom Barfußdoc sehr geholfen:
    http://forum.pierre-franckh.de/phpBB3/viewtopic.php?f=13&t=1537&p=40322#p40322

    Ich brauche einfach eure Hilfe und Unterstützung um gestärkt die Situation anzugehen, denn wenn selber das Gefühl so belastend ist sind klare positive Gedanken schwer zu sehen
    Wenn es mir ganz schlecht geht, dann kann ich den Prozess nicht machen. Dann beobachte ich einfach nur meinen Schmerzkörper (meine unangenehmen Gefühle), so wie es Eckhart Tolle z. B. in "Leben im Jetzt" beschreibt.

    Seinen negativen Selbstgesprächen zuzuhören als neutraler Beobachter ist sowieso Gold wert.

    Ich habe gerade drei Wochen lang eine ältere Frau begleitet, die sterben wollte. Sie hat das Essen eingestellt und es war nicht leicht, ihr nicht besser helfen zu können. Ich war froh, nur stundenweise zuständig zu sein, diese Erfahrung hat mich aber sehr bereichert.

    Ich wünsche dir, dass es sich auch so gut entwickelt wie bei uns. Wir sind uns heute sicher, dass mein Mann diese längere Auszeit gebraucht hat, weil diese ständige Arbeitsüberlastung in eine Krankheit oder den Tod geführt hätte. Ich habe ja nach den ersten "Prozessen" sehr schnell eine neue Arbeit gehabt, war dann aber sehr ent-täuscht, dass mir mein arbeitsloser Mann - trotz vieler Überstunden meinerseits, also manchmal 80 Überstunden im Monat bei Ganztagsbeschäftigung - nicht im Haushalt geholfen hat.

    Das wiederum hat dazu geführt, dass ich mich schon im letzten Sommer von ihm getrennt habe, sonst hätte ich es wohl weiter aufgeschoben. So wiederum bin ich aber vor lauter Frust auf ein Fest gegangen und habe dort den Mann kennengelernt, bei dem es mir heute - obwohl schon mehrere Monate glücklich zusammen - immer noch "warm ums Herz wird", wenn ich nur an ihn denke.

    Ja, wer weiß schon, wozu eine anscheinend negative Ausgangssituation gut ist?

    Da fällt mir diese Geschichte ein:
    http://www.loesungswelten.de/Bauer.html

    Smile Rhea
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    Michael

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    Beitrag  Michael am So Apr 17, 2011 6:44 pm

    Liebe Rhea,

    danke für die tollen Tipps.

    Werde dies heute mal durcharbeiten. Hoffentlich klappen die ersten Prozeßübungen.
    Es ist immer wieder schön liebe und nette Menschen um sich zu haben. I love you

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