Raus aus dem Geld-Spiel

Diskussionen rund um das Buch von Robert Scheinfeld


    Existenzangst

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    Beitrag  Pfefferherz am Di Aug 17, 2010 5:38 pm

    Hallo erstmal an euch alle!

    Seit dem Wochenende lese ich das Scheinfeld-Buch, nachdem ich mehrfach beim Surfen drüber gestolpert bin und mich letztlich doch entschloss, es anzuschaffen. Und schon bin ich hier, habe einige Beiträge gelesen. Alles ist noch neu für mich. Alles? Nicht ganz. Weil ich beim Lesen schon das ein oder andere Aha-Erlebnis hatte, dass ich die Phase 2 schon etwas kenne, wenn auch mit anderen Methoden. Gelesen habe ich zum Thema Realitätsgestaltung viel, angefangen von Murphy, Mohr, Powers, Hicks bis hin zu Nidiaye.

    Mein großes Ei ist die Existenzangst. Ich mache gerade einen Universitätsabschluss, suche seit Monaten einen zweiten Nebenjob, und bekomme viel finanzielle Unterstützung von meiner Familie. Das möchte ich gerne ändern, komme aber nicht dazu. Seit ich das Buch lese, sehe ich im TV ständig Berichte über Menschen, denen es finanziell schlecht geht, die arbeitslos sind, treffe auf der Straße wildfremde Leute oder Bekannte, die mir von ihrem finanziellen Sorgen berichten, von Arbeitslosigkeit und Aussichtslosigkeit. Meine Familie beklagt sich langsam über die Finanzspritzen, die sie mir geben müssen, was sie zuvor nie getan haben. Das finde ich schonmal äußerst witzig, wie mir da dieses Riesenei auf dem Silbertablett präsentiert wird.
    Ich habe wirklich große Sorge, es nie ohne Hilfe zu packen, ständig von anderen Menschen oder Ämtern abhängig zu sein. Dabei wollte ich mal viel Geld verdienen und mir nie Gedanken darüber machen müssen. Ich male mir die übelsten Szenen aus, wie ich in der Hartz4-Schleife festhänge, langszeitarbeitslos werde, Leute anpumpen muss und froh sein kann, irgendwie über die Runden zu kommen. What a Face Ich sehe mich auf der Straße sitzen, hoch verschuldet und mit vielen vielen Sorgen. Man, da habe ich wirklich so richtig Muffe und einen dicken Kloß im Hals sitzen.
    Ich bekomme immer wieder mal Jobangebote, aber kaum dass sie angeboten wurden, platzt die Blase und leider nicht das Ei. Aus verschiedenen Gründen klappt es dann doch nicht.
    Die Existenzangst sitzt gerade so dermaßen sichtbar vor mir, dass ich doch einfach den Prozess machen könnte, oder?

    Schöne Grüße ins Forum!!

    Das Pfefferli
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    Beitrag  helmut b. am Di Aug 17, 2010 6:13 pm

    Hallo Pfefferli - herzlich willkommen -schön, dass Du hier bist - die Antwort hast Du Dir auch schon gegeben und nun ran an die Buletten oder die Eier...

    (ich hatte früher auch mächtige Existenzängste - ich hopse nun schon über 57 Jahre hier auf dem Planeten rum und freue mich von Tag zu Tag mehr, dass ich nicht runterplumpse und im Kühlschrank ist
    Licht, wenn ich ihn aufmache und stell Dir vor - es ist sogar was zum Essen drin Exclamation )

    Wenn Du im Hier und Jetzt bleibst, verschwinden Deine Ängste, die habe dann keine Chance mehr - nur der jetzige Moment ist wichtig, alles andere kannst Du getrost vergessen, denn das Gestern ist
    vorbei und das Morgen erlebst Du oder ich gar nicht mehr, wer weiss und wenn doch, dann bleiben wir wieder im Hier und Jetzt und Heute und die Ängste haben null Chance gegen uns - so einfach ist das Smile (ich weiss, das ist gar nicht so einfach, aber mal ehrlich - bis jetzt ist doch noch alles glatt gegangen, oder ? Ich sage immer: Die höhere Macht oder die Liebe sorgt schon für uns.

    Liebe Grüsse von Helmut
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    Beitrag  elfchen am Di Aug 17, 2010 6:35 pm

    Pfefferli schrieb: Ich male mir die übelsten Szenen aus, wie ich in der Hartz4-Schleife festhänge, langszeitarbeitslos werde, Leute anpumpen muss und froh sein kann, irgendwie über die Runden zu kommen. What a Face Ich sehe mich auf der Straße sitzen, hoch verschuldet und mit vielen vielen Sorgen. Man, da habe ich wirklich so richtig Muffe und einen dicken Kloß im Hals sitzen.

    Hallo Pfefferli,

    erst mal herzlich willkommen hier.
    Was willst Du Dir eigentlich damit kreieren? Visualisieren ist ein gutes Mittel zum Zukunft kreieren, aber Du solltest Dir Deine Zukunft so vorstellen, wie Du sie haben möchtest. Du kreierst Dir sozusagen Deine Angst in allen Farben.
    Wenn Dir wieder solche Bilder in den Kopf kommen, dann sage einfach "stopp! Nichts ist passiert!" Und dann mach den Prozess, wie Du richtig erkannt hast. Denn wenn Du mitten in dieser Angst bist, dann kannst Du jede Menge Energie rausziehen. Dann wird Dein Ei kleiner und fällt irgenwann zusammen.

    Viel Erfolg
    Rosi
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    Beitrag  achim-martin am Di Aug 17, 2010 8:15 pm

    Hallo,

    ich dreh den Spieß für Dich um und sage:

    Du lässt los ("ich lasse los..."), Du vergibst Dir für alles bisherige und liebst Dich und Deine Familie über alles. Jetzt und in Zukunft. Du dankst Deinem höheren Selbst und dem Universum für alles, was Du erleben darfst und wirst schon bald auf eigenen Füßen stehen.

    All die Eier, die Dir z.Zt. aufgetischt werden erkennst Du als Eigenkreationen an, und lässt sie jetzt los. Ab sofort sollen es weniger werden, damit Du es verarbeiten kannst

    Scheinfeld brauchte auch 9 Monate dazu, wieso sollte es bei unsereins schneller gehen..., also relax und lass los. Du bist ja schon am Ziel!

    lg Achim Smile
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    Beitrag  searose am Di Aug 17, 2010 10:08 pm

    Hallo Pfefferli,

    herzlich willkommen auch von meiner Seite. Ich glaube jeder der das Scheinfeld-Buch liest landet früher oder später hier. Das ist das Gesetz der Anziehung pur.

    Ich lese gerade ein Buch von den Hicks/Abrahams. Ich sage das jetzt extra, weil ich finde nur Scheinfeld alleine, bringt nichts (jedenfalls für mich). Die Situation die Du beschreibst hört sich für mich so an als wenn Du in einer totalen Negativ-Schwingung gegenüber deiner gesamten Existenz bist. Du kannst nicht von jetzt auf gleich in eine übermäßig positive Schwingung kommen, das würdest Du Dir selbst nicht glauben. Aber Du kannst Dich langsam nach oben schwingen (die Gefühle und die Schwingung ziehen alles in unser Leben, hab ich grad gelernt).

    Wenn ich Du wäre würde ich anfangen mit:

    OK ich hab zwar noch keinen Job aber ich find bestimmt einen, andere finden ja auch einen.

    Meine Familie beschwert sich, dass sie mich unterstützt, ist ja logisch würde ich auch so machen, nach so langer Zeit, in Wirklichkeit haben sie mich gerne, so lange wie die mich schon unterstützen. Ich habe eine tolle Familie.

    Wenn Du das oder etwas ähnliches sagst hörst du auf gegen den Strom zu schwimmen, du baust sozusagen den Widerstand ab. Die Abrahams sagen, nur wenn wir eine gute Schwingung haben bzw. gute Gefühle kommen wir unserem wahren Selbst näher und das wahre oder höhere Selbst ist sowieso schon da wo Du hinwillst.

    Ich schreib Dir das jetzt, auch wenn wir im Scheinfeld-Forum sind, weil dieses Buch, dass ich erst vor 2 Tagen bekommen habe, mir so geholfen hat und ich wünsche Dir ganz doll, dass Du es auch schaffst diese Negativ-Schwingung zu überwinden, ich bin sicher Du schaffst es.

    Und dann kannst Du den Prozess anwenden auf alles was Dich schlecht fühlen lässt. Scheinfeld, Hicks und Co, haben ihren Weg gefunden, wir alle finden ihn auch.

    Liebe Grüße flower
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    Beitrag  searose am Di Aug 17, 2010 10:15 pm

    Hallo nochmal Pfefferli,

    ich hab etwas vergessen. Lass den Fernseher aus (oder schalt um) die leben von den schlechten Nachrichten. Auch wenn es 10 Millionen Arbeitslose gibt, dann gibt es immer noch mehr Menschen die arbeiten.

    Jeder Tote bringt die Quote. Mit good News verdienen die kein Geld.

    Liebe Grüße flower
    searose
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    Beitrag  Pfefferherz am Mi Aug 18, 2010 3:39 pm

    Hallo liebe Forumsteilnehmer!!

    Ich danke euch erstmal vor eure zahlreichen Antworten!!! Hab ich mir ja schön kreiert. Very Happy Heute morgen wachte ich mit einer dicken Wut um Bauch auf. Ich wusste zwar, dass der Hintergrund der Wut ein anderer war, als der, der im meinem Kopf spukte, aber ich nutzte die Chance, das erste Mal den Prozess zu machen. Das war wunderbar. Ich hatte wirklich nicht damit gerechnet, dass es funktioniert. Bin ich ehrlich. Das ist auch das, was mich momentan von größeren Eiern abhält. Aber dieses kleine Ei war perfekt zum Üben. So war ich auch schnell beim nächsten Ei und einem größeren.

    Searose, Scheinfeld alleine täte mir auch nicht ausreichen. Ich habe viel von Robert Betz gelesen. Ein Buch von ihm und seine Artikel, die online zu lesen sind. Auch Rüdiger Schaches Bücher tragen zu einem guten psychologischen Fundus bei. Dank diesem Wissen weiß ich nämlich viel besser, wie man in Gefühle eintaucht und sie wirklich fühlt. Das ist etwas, was mir bei Scheinfeld ein bisschen fehlt. Aber die Puzzleteile kommen ja nach und nach zusammen. Vor wenigen Monaten hätte ich mit Scheinfeld nicht so viel anfangen können. Das Buch kam genau richtig.

    Elfchen, dein Rat, das zu visualisieren, was ich dann auch gerne haben und erleben möchte, ist das nicht dem entgegengesetzt, was Scheinfeld schreibt. Diese Visualisierungen, wie man sie z.B. von Bärbel Mohr u.ä. kennt gehören doch eher zur Phase 1, oder? Wie bringst du das für dich zusammen? Visualisierst du trotzdem Ich bin da völlig undogmatisch und möchte auch nicht alles von Scheinfeld unhinterfragt übernehmen, aber seine Einwände zu Manifestationstechniken, wie das reparieren von Eiern, statt sie zu leeren, sind für mich sehr inspirierend und auch völlig neu.

    Nun, was will ich mir mit meiner Schwarzmalerei kreieren? Ich denke, ich versuche mich durch diese Bilder vor bösen Überraschungen zu schützen. Ich habe einfach momentan noch eine solche Angst, dass ich mir lieber das Schlimmste ausmale. Laut Scheinfeld kann ich aber ja genau diese Katastrophenbilder dafür nutzen, um das Ei zu pellen und zu leeren. Das finde ich schonmal gut, dann sollte ich den Spieß nur noch umdrehen.
    Danke für eure Willkommensgrüße und eure Inspirationen.

    Schöne Grüßen an alle!!

    Das Pfefferli
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    Beitrag  Pfefferherz am Mi Aug 18, 2010 3:46 pm

    Sorry!! Ich bin noch etwas unversiert mit der Technik hier. Eigentlich wollte ich den Beitrag bloß abändern.
    Pfefferli schrieb:Hallo liebe Forumsteilnehmer!!

    Ich danke euch erstmal vor eure zahlreichen Antworten!!! Hab ich mir ja schön kreiert. Very Happy Heute morgen wachte ich mit einer dicken Wut um Bauch auf. Ich wusste zwar, dass der Hintergrund der Wut ein anderer war, als der, der im meinem Kopf spukte, aber ich nutzte die Chance, das erste Mal den Prozess zu machen. Das war wunderbar. Ich hatte wirklich nicht damit gerechnet, dass es funktioniert. Bin ich ehrlich. Das ist auch das, was mich momentan von größeren Eiern abhält. Aber dieses kleine Ei war perfekt zum Üben. So war ich auch schnell beim nächsten Ei und einem größeren.

    Searose, Scheinfeld alleine täte mir auch nicht ausreichen. Ich habe viel von Robert Betz gelesen. Ein Buch von ihm und seine Artikel, die online zu lesen sind. Auch Rüdiger Schaches Bücher tragen zu einem guten psychologischen Fundus bei. Dank diesem Wissen weiß ich nämlich viel besser, wie man in Gefühle eintaucht und sie wirklich fühlt. Das ist etwas, was mir bei Scheinfeld ein bisschen fehlt. Aber die Puzzleteile kommen ja nach und nach zusammen. Vor wenigen Monaten hätte ich mit Scheinfeld nicht so viel anfangen können. Das Buch kam genau richtig.

    Ich kann nicht sagen, dass ich meiner ganzen Existenz negativ gegenüber eingestellt bin. Es gibt viel Wundervolles, Erfreuliches, Herzliches und Schönes in meinem Leben. Und in den letzten Monaten habe ich ein Riesenei geleert!! cheers Das hat ungefähr 6 Monate gedauert und nun ist es weg. Erstaunlich, aber wahr. Darum bin ich guter Dinge, dass ich dieses Ei auch knacken werden, wenn auch zurzeit noch zaghafte Gefühle am Werke sind und ein bisschen Skepsis. Aber ich weiß noch, wie unglaublich dick das andere Ei war, da hätte ich auch nie gedacht, dass es mal mitsamt dem Dotter und der Schale verschwinden würde.

    Ich bin auch irgendwie froh, dass ich in den vergangenen 3-4 Tagen so vielen Menschen begegnet bin, sei es im Fernsehen oder auf der Straße, die mir den Spiegel vorgehalten haben. Nur so konnte ich meinen Tunnelblick erkennen.

    Elfchen, dein Rat, das zu visualisieren, was ich dann auch gerne haben und erleben möchte, ist das nicht dem entgegengesetzt, was Scheinfeld schreibt. Diese Visualisierungen, wie man sie z.B. von Bärbel Mohr u.ä. kennt gehören doch eher zur Phase 1, oder? Wie bringst du das für dich zusammen? Visualisierst du trotzdem Ich bin da völlig undogmatisch und möchte auch nicht alles von Scheinfeld unhinterfragt übernehmen, aber seine Einwände zu Manifestationstechniken, wie das reparieren von Eiern, statt sie zu leeren, sind für mich sehr inspirierend und auch völlig neu.

    Nun, was will ich mir mit meiner Schwarzmalerei kreieren? Ich denke, ich versuche mich durch diese Bilder vor bösen Überraschungen zu schützen. Ich habe einfach momentan noch eine solche Angst, dass ich mir lieber das Schlimmste ausmale. Laut Scheinfeld kann ich aber ja genau diese Katastrophenbilder dafür nutzen, um das Ei zu pellen und zu leeren. Das finde ich schonmal gut, dann sollte ich den Spieß nur noch umdrehen.
    Danke für eure Willkommensgrüße und eure Inspirationen.

    Schöne Grüßen an alle!!

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    Beitrag  Pfefferherz am Mi Aug 18, 2010 8:30 pm

    Hallo Searose!!!

    Nochmal was zu deiner Antwort. Du schriebst: Meine Familie beschwert sich, dass sie mich unterstützt, ist ja logisch würde ich auch so machen, nach so langer Zeit, in Wirklichkeit haben sie mich gerne, so lange wie die mich schon unterstützen. Ich habe eine tolle Familie.

    Ehrlich, als ich das las, musste ich schon irgendwie schlucken. Die Familie ist noch so ein Ei für sich. Meine Familie unterstützt mich schon aus bestimmten Absichten. Was da reinspielt, ist mich abhängig zu machen und möglichst nicht eigenständig. Man könnte das so sagen, dass ich zwar gerne selbst Geld verdienen soll, was ich auch unbedingt will, aber gleichzeitig bitte nicht auf eigenen Beinen stehen. Das ist alles sehr verzwickt und ich will da auch nicht ins Detail gehen. Ich habe für das Geld den Preis der Abhängigkeit bezahlt, meine Familie wiederum hatte die Kosten genau anderherum. Sie bezahlten meine Uneigenständigkeit mit Geld.

    Gruß von mir!

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    Beitrag  helmut b. am Do Aug 19, 2010 1:48 am

    Hallo Pfefferli -

    Du schreibst im letzten Beitrag:

    Ehrlich, als ich das las, musste ich schon irgendwie schlucken. Die Familie ist noch so ein Ei für sich. Meine Familie unterstützt mich schon aus bestimmten Absichten. Was da reinspielt, ist mich abhängig zu machen und möglichst nicht eigenständig. Man könnte das so sagen, dass ich zwar gerne selbst Geld verdienen soll, was ich auch unbedingt will, aber gleichzeitig bitte nicht auf eigenen Beinen stehen. Das ist alles sehr verzwickt und ich will da auch nicht ins Detail gehen. Ich habe für das Geld den Preis der Abhängigkeit bezahlt, meine Familie wiederum hatte die Kosten genau anderherum. Sie bezahlten meine Uneigenständigkeit mit Geld.


    Wenn Du diesen Zustand nicht mehr akzeptabel findest, kannst Du ihn ändern - solltest Du auch, da gibt es schon Möglichkeiten - alles hat mal ein Ende - auch Abhängigkeiten von Eltern.

    Liebe Grüsse von Helmut
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    Beitrag  searose am Do Aug 19, 2010 1:02 pm

    Pfefferli schrieb:Hallo Searose!!!

    Nochmal was zu deiner Antwort. Du schriebst: Meine Familie beschwert sich, dass sie mich unterstützt, ist ja logisch würde ich auch so machen, nach so langer Zeit, in Wirklichkeit haben sie mich gerne, so lange wie die mich schon unterstützen. Ich habe eine tolle Familie.

    Ehrlich, als ich das las, musste ich schon irgendwie schlucken. Die Familie ist noch so ein Ei für sich. Meine Familie unterstützt mich schon aus bestimmten Absichten. Was da reinspielt, ist mich abhängig zu machen und möglichst nicht eigenständig. Man könnte das so sagen, dass ich zwar gerne selbst Geld verdienen soll, was ich auch unbedingt will, aber gleichzeitig bitte nicht auf eigenen Beinen stehen. Das ist alles sehr verzwickt und ich will da auch nicht ins Detail gehen. Ich habe für das Geld den Preis der Abhängigkeit bezahlt, meine Familie wiederum hatte die Kosten genau anderherum. Sie bezahlten meine Uneigenständigkeit mit Geld.

    Gruß von mir!

    Das Pfefferli


    Hallo Pfefferli,

    ich hatte nur ein Beispiel geschrieben, für einen Gedanken den du wählen könntest. Wenn das in deinem Fall nicht passt, dann kannst du den Satz beliebig verändern.

    Ich lese ja grad das Buch „wie die Gefühle meine Realität erschaffen“ und hier nennen die Abrahams die negativen Gedanken „stromaufwärts Gedanken“ und die etwas besseren Gedanken „stromabwärts Gedanken“. Nur stromabwärts geht es mit uns bergauf (das ist jetzt von mir).

    Ich versuche es jetzt noch mal mit einem Beispiel, dass bei Dir vielleicht besser passt.

    Du denkst:

    Ich bin abhängig von meinen Eltern. (stromaufwärts Gedanke)

    Ich bezahle die Unterstützung durch meine Eltern, mit meiner Unabhängigkeit. (stromaufwärts)

    Mögliche Alternative:

    Ich denke ich bin abhängig und fühle mich auch so, mein Gefühl entsteht durch diesen Gedanken ich weiß doch dass ich meine Gedanken ändern kann, dann ändert sich auch mein Gefühl. (stromabwärts)

    Ja, das ist die Lösung, ich ändere einfach meine Gedanken, dann fühle ich mich anders. (stromabwärts).

    Auch wenn ich mich jetzt abhängig fühle, ich arbeite doch mit meinem Studium auf meine Unabhängigkeit zu, da kann ich doch jetzt ruhig ein bisschen abhängig sein. Viele Studenten sind von Ihren Eltern abhängig, das ist doch vollkommen normal. (stromabwärts)

    Das sind jetzt nur Beispiele, es geht nur darum, dass dein Gefühl in Bezug auf eine bestimmte Situation besser wird. Wenn dein Gefühl besser ist, hast du eine bessere Schwingung, wenn deine Schwingung gut ist, ziehst du durch das Gesetzt der Anziehung gute Dinge an und umgekehrt genauso. Es geht im Endeffekt um unsere Gefühle und die daraus entstehende Schwingung.

    Liebe Grüße flower
    searose


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    Beitrag  Pfefferherz am Mo Aug 23, 2010 1:48 pm

    Hallo an euch alle!!!

    Ich habe einen Erfolg zu vermelden. In der letzten Woche kam ich aus dem Nichts heraus auf die sagenhafte Idee, mal bei einer Firma auf gut Glück anzurufen und dort nach Jobs zu fragen. Am nächsten Tag Vorstellungsgespräch, diese Woche Probearbeiten. Wenn alles glatt läuft, es mir gefällt, ich denen gefalle, habe ich ab nächster Woche Arbeit. cheers Im März als es finanziell ziemlich bescheiden bei mir aussah, schrieb ich auf Anraten einer anderen Person auf einen Zettel, was für einen Job ich mir wünsche (zeitlich mit meine anderen Tätigkeiten vereinbar etc.) und welchen Betrag ich monatlich verdienen will. Als meine zukünftige Chefin mir den Durchschnittsverdienst sagte, war ich erstmal sprachlos, ihr könnt euch sicherlich vorstellen, warum. Laughing Die Arbeitszeit ist frei einteilbar. Nachdem ich monatelang gesucht habe, und meistens nicht mal Rückmeldungen bekam oder Jobs, die doch nicht zu mir passten, weil falsche Voraussetzungen etc.
    Einen Tag zuvor hatte ich das erste Mal einen Mini-Prozess gemacht.

    Viele Grüße

    Das Pfefferli
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    Beitrag  achim-martin am Mo Aug 23, 2010 6:47 pm

    Hallo Pfefferli,

    genauso läufts! Herzlichen Glückwunsch!

    So oder so ähnlich erleben wir das hier fast alle - jedenfalls die, die hier posten.

    Gestern abend habe ich mit meinem Partner drüber gesprochen, was in den letzten paar Monaten passiert ist. Wir hatten uns genau diese Situation gewünscht, wie sie jetzt ist. Zwar haben wir noch nicht genau DAS Haus, wie wir es beabsichtigten, aber ansonsten ist alles so wie erhofft - ALLES! Und das Haus, in dem wir jetzt wohnen, hat für unsere beruflichen Zwecke durchaus Vorteile. Das von uns gewünschte hätte dahingehend Nachteile (weiter weg vom Ort) Vielleicht muss es noch gebaut werden, ist aber egal...

    Wir sind immer noch ganz fasziniert von den Ereignissen und unsere Aufgabe ist es nun, die Zweifel beiseite zu wischen, so sie denn aufkommen.

    Weiterhin viel Erfolg

    Achim cheers
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    Beitrag  searose am Mo Aug 23, 2010 9:55 pm

    Pfefferli schrieb:Hallo an euch alle!!!

    Ich habe einen Erfolg zu vermelden. In der letzten Woche kam ich aus dem Nichts heraus auf die sagenhafte Idee, mal bei einer Firma auf gut Glück anzurufen und dort nach Jobs zu fragen. Am nächsten Tag Vorstellungsgespräch, diese Woche Probearbeiten. Wenn alles glatt läuft, es mir gefällt, ich denen gefalle, habe ich ab nächster Woche Arbeit. cheers Im März als es finanziell ziemlich bescheiden bei mir aussah, schrieb ich auf Anraten einer anderen Person auf einen Zettel, was für einen Job ich mir wünsche (zeitlich mit meine anderen Tätigkeiten vereinbar etc.) und welchen Betrag ich monatlich verdienen will. Als meine zukünftige Chefin mir den Durchschnittsverdienst sagte, war ich erstmal sprachlos, ihr könnt euch sicherlich vorstellen, warum. Laughing Die Arbeitszeit ist frei einteilbar. Nachdem ich monatelang gesucht habe, und meistens nicht mal Rückmeldungen bekam oder Jobs, die doch nicht zu mir passten, weil falsche Voraussetzungen etc.




    Einen Tag zuvor hatte ich das erste Mal einen Mini-Prozess gemacht.

    Viele Grüße

    Das Pfefferli


    Hallo Pfefferli,

    das freut mich sehr für Dich. bounce Ich gratuliere Dir von gamzem Herzen.

    Liebe Grüße flower
    searose
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    Beitrag  searose am Mo Aug 23, 2010 10:20 pm

    achim-martin schrieb:Hallo Pfefferli,

    genauso läufts! Herzlichen Glückwunsch!

    So oder so ähnlich erleben wir das hier fast alle - jedenfalls die, die hier posten.

    Gestern abend habe ich mit meinem Partner drüber gesprochen, was in den letzten paar Monaten passiert ist. Wir hatten uns genau diese Situation gewünscht, wie sie jetzt ist. Zwar haben wir noch nicht genau DAS Haus, wie wir es beabsichtigten, aber ansonsten ist alles so wie erhofft - ALLES! Und das Haus, in dem wir jetzt wohnen, hat für unsere beruflichen Zwecke durchaus Vorteile. Das von uns gewünschte hätte dahingehend Nachteile (weiter weg vom Ort) Vielleicht muss es noch gebaut werden, ist aber egal...

    Wir sind immer noch ganz fasziniert von den Ereignissen und unsere Aufgabe ist es nun, die Zweifel beiseite zu wischen, so sie denn aufkommen.

    Weiterhin viel Erfolg

    Achim cheers


    Hallo Achim,

    ich freu mich auch für Dich und Deinen Partner. Das find ich richtig toll, dass ihr in so einem Haus wohnt was Ihr Euch gewünscht habt.

    Ich bin jedoch über den Satz gestolpert, das es nicht genau das Haus ist wie Ihr es beabsichtigt hattet.

    Mir ist das jetzt mit einem Gebrauchsgegenstand passiert, den ich mir gewünscht hatte, die Marke stimmte aber das Modell und die Farbe nicht. Ich habe mich gefragt, ob das die Erfüllung des Universums war, aber ich wusste auch, das Bestellungen immer so eintreffen wie man sie beschreibt und visualisiert.

    Ich hätte auch den Überbringer des Gegenstandes mit annehmen müssen (das hatte ich mir nicht gewünscht), dass war wohl das Problem, jetzt ist der Gegenstand wieder weg samt Überbringer.

    Ich hatte für den Überbringer auch den Prozess angewendet, dass es die bestimmte Person in meinem Leben gar nicht gibt usw.

    Ich denke, wenn man sich mit dem was man bekommt wohl fühlt, dann ist es das richtige. Das scheint bei Dir und Deinem Partner der Fall zu sein.

    Herzlichen Glückwunsch noch mal

    searose flower


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    Beitrag  achim-martin am Di Aug 24, 2010 3:18 pm

    Hallo Searose,

    das stimmt!

    Was unser derzeitiges Haus angeht, das ist noch gemietet und wir wollen durchaus mal woanders wohnen. Interessant war nur die Feststellung, dass sich die Gesamtsituation so darstellt, wie gewünscht. Das zuvor gewünschte Haus - welches wir auf Dauer immer noch gerne haben wollen (aber wer weiß, vielleicht wärs ja jetzt im Moment gar nicht so richtig?), das Haus wollen wir noch. Dennoch fühlen wir uns bereits jetzt, als wären wir in dem neuen Haus. Es ist komisch, aber es stört uns an dieser Hütte gar nichts mehr...

    Früher, wenn sowas geschah, dann waren wir kurz vorm nächsten Umzug, sprich, wenns gerade total gut alles passte, dann gabs große Änderungen. Ich würde mich also nciht wundern, wenn der wieder bevor steht.
    Wie gesagt, wir sind total glücklich wie es sich entwickelt hat und ich muss sagen, ohne unser höheres Selbst machen wir jetzt gar nichts mehr...

    Liebe Grüße

    Achim Smile
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    Existenzangst Empty Re: Existenzangst

    Beitrag  Pfefferherz am Di Aug 24, 2010 7:40 pm

    Hallo Achim!!!

    Dein Beitrag ist doch ein Beweis dafür, dass es letztlich nur um Gefühle geht. Wie will ich mich fühlen und was will ich fühlen ...

    Heute Mittag kurz vor dem Probearbeiten hat mein Magen routiert und ich bin eine halbe Ewigkeit auf dem Klo gehangen. Ich habe es nicht einmal geschafft zu telefonieren, schrieb anstelle dessen eine Mail, um micht zu entschuldigen. pale Ich bin immer noch nicht wieder richtig fit, sogar ziemlich ausgelaugt und fertig körperlich. Vermute aber, dass etwas Bestimmtes dahinter steckt ['psychosomatisch'], was nicht mit der Arbeit zu tun hat. Aber das mir das ausgerechnet heute passieren musste?!!!

    Liebe Grüße sendet

    Pfefferli
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    Beitrag  Pfefferherz am Sa Sep 04, 2010 9:40 pm

    Hallo,

    alle Sorge war vergeblich. Ich habe eine Zusage bekommen und werde die Tage meinen Vertrag unterschreiben. Noch vor einigen Wochen war das unvorstellbar für mich. Als ich mich entschied, mich zu bewerben, hegte ich keine großen Hoffnungen. Ich dachte, ich versuch's mal. Wenn es nicht klappt, muss ich mir wenigstens nicht vorwerfen, es nicht versucht zu haben. Ich weiß nicht, woher aufeinmal dieser Flow kam. Nun genieße ich das neu gewonnene Stück Freiheit und Selbstständigkeit. I love you

    Gruß an euch

    Pfefferli
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    Beitrag  achim-martin am So Sep 05, 2010 5:04 pm

    Hallo Pfefferli,

    herzlichen Glückwunsch zum Vertrag! Man sieht, Sorgen sind durchaus manchmal hilfreich, uns selbst weiter zu entwickeln, nach Lösungen zu suchen. Man sollte sie wie alle Emotionen annehmen und dann lernen, damit umzugehen.

    Viel Erfolg weiterhin

    liebe Grüße

    Achim Smile
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    Beitrag  Pfefferherz am Di Sep 07, 2010 5:36 pm

    Hallo Forum und Achim,

    ich darf verkünden, dass es nicht zum Vertragsabschluss gekommen ist. Aus diversen Gründen bin ich einige Minuten zu spät aufgetaucht und wurde kurzerhand wieder rausgeworfen. Ich habe total das Gefühl, ein Loser zu sein. Irgendwie ist kein Verlass auf Intution und Gefühl, was eigentlich ziemlich gut war. Habe ich da etwas (ein Gefühl, ein Zeichen) verdrängt oder übersehen? Was soll ich nur tun? Warum passiert mir das? Hat das einen Grund?

    Gruß von entmutigten Pfefferli Neutral
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    Existenzangst Empty Re: Existenzangst

    Beitrag  achim-martin am Di Sep 07, 2010 5:55 pm

    Hallo Pfefferli,

    geh ein wenig auf Distanz zu Dir selbst. Wie bei der Quantenheilung - aus Dir heraus und dann beobachte Dich: Du warst offenbar total sauer über Dich selbst, wg. des Zuspätkommens und der daraus resultierenden Reaktion des Arbeitgebers.

    Diese Situation hast Du Dir erschaffen, das ganze emotionale Chaos. Seh es als solches an, erkenn es an und dann las los, hole Dir die Energie zurück. Das war's schon.

    Scheinfeld & Co. bedeutet ja nicht, dass Dir niemals mehr etwas unerwünschtes passiert, sondern gibt nur Hinweise, wie Du damit umgehen wirst. Du fragst nach den Gründen und urteilst - beurteilst Dich selbst bereits aufs hartnäckigste.

    Erstens kann Dir niemand den Grund sagen, weil man den als Außenstehender gar nicht kennen kann. Womöglich war es für Dich besser, die STelle nicht zu bekommen, weil Du sonst mit unangenehmen Zeitgenossen hättest arbeiten müssen - und in Wahrheit etwas viel besseres auf Dich wartet. Du musst das nur erst noch finden..
    Oder Dir wär etwas anderes passiert, wenn alles geklappt hätte.
    Vielleicht ein Unfall weil Du püunktlich gewesen wärst - dann lägst Du jetzt im Krankenhaus. Also der Gründe sind viele.

    Du musst versuchen zu erkennen, dass es genauso wie es jetzt ist, wie DU jetzt bist, exakt genau richtig bist und für Dich selbst und alle anderen genau die Person bist, die Deine Umgebung und wir hier brauchen. Versuche Abstand zu gewinnen und über Dich zu lächeln - und liebe Dich von ganzem Herzen. Verbünde Dich mit Deinem höheren Selbst und lass Dich führen.

    So wie viele andere hier, wirst Du dann schon recht bald Deinen ganz speziellen Weg finden - auf dem Du in Wahrheit längst bist. Das Tao kennt aufs und abs, nicht immer können wir die Hintergründe sofort durchschauen. Dein höheres Selbst aus der höheren Perspektive aber,(Zeit und Raum), sieht, wohin Du gehst, wohin Du eigentlich willst - es leitet Dich dabei. Vertrau ihm weiter und lass los, entspanne Dich.

    Einiges braucht Zeit. Auch das Gehirn muss erst die Neuronenverbindungen herstellen, um intensiv mit dem eigenen höheren Selbst zusammen zu arbeiten.

    Liebe Grüße

    Achim Smile
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    Existenzangst Empty Re: Existenzangst

    Beitrag  Rhea am Di Sep 07, 2010 7:33 pm

    Namasté Pfefferli!

    Ich kann nur immer wieder raten, bei unangenehmen Gefühlen den Prozess zu machen. Ich bin ganz sicher, dass ich meine heutige Arbeit nur habe, weil ich alle unangenehmen Gefühle aus alten Arbeitsverhältnissen transformiert habe.

    Ich wünsche dir die für dich beste Arbeit!

    Smile Rhea
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    Beitrag  Tigerzahn1 am Mi Sep 08, 2010 2:20 pm

    Hallo Pfefferli,

    betrachte die Geschichte doch mal von einer anderen Seite: Da ist die Erfüllung deines Wunsches schon auf den Weg zu dir. Sie hat sich schon mal blicken lassen und wollte dir zeigen: Hey, es ist möglich! Fasse Mut!
    Aus irgendeinem Grund war es aber noch nicht das Richtige für dich - daher die Bauchschmerzen und die Verspätung. Du solltest daran gehindert werden. Ein Signal, dass ich selbst sehr gut kenne.
    Gib nicht auf und visualisiere dir deinen idealen Job! Mach weiter! Du siehst doch, dass es geht - es war nur noch nicht so 100%ig das Wahre. Wer weiß, was dir erspart geblieben ist. Sei dankbar, dass dir dies schon mal gezeigt wurde. Es kann nur (noch) besser werden! Sei Hoffnungsvoll! *aufmunterndindieseiteknuff*

    Tigerzahn

    Nicht: Alles wird gut, sondern alles IST gut! Wink
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    Existenzangst Empty Re: Existenzangst

    Beitrag  Pfefferherz am Sa Sep 18, 2010 2:29 am

    Hallo,

    vielen Dank an euch für eure mutmachenden Antworten, die mir sehr gut getan haben. Gerne erzähle ich mal, wie es weiterging. Ich war den ganzen Tag noch sehr traurig und verzweifelt. Abends im Bett habe ich nur geweint, was eigentlich bin morgens unter der Dusche so geblieben ist. Ich habe mir eine Meditation angemacht, aber das konnte mich in dem Moment nicht erreichen. Ich habe versucht, positivere Gedanken zu haben und neue Hoffnung zu schöpfen, aber auch das ging nicht. Wenige Stunden nach der Absage erzählte mir ein Freund von einer freien Stelle, von der er gehört hatte. Sogar das erreichte mich nicht. Am nächsten Tag entschied ich mich, mich zumindest bei dieser Stelle vorzustellen, ging aber davon aus, dass es sowieso nicht klappt. Ich wollte es wenigstens versucht haben. Es hieß, dass die Stelle schon vergeben sei, aber die Person zurzeit im Krankenhaus läge und man noch nicht wisse, wie es weitergehen soll. Eine Stunde später bekam ich eine Zusage zugemailt. Seit dieser Woche arbeite ich dort einige Stunden in der Woche. Das Schöne daran ist, dass der Job mit fast allen Punkten meiner Wunschliste übereinstimmte. Der einzige Wermutstropfen war, dass ich weniger verdiene, als bei der abgesagten Stelle. Ich bin trotzdem sehr froh. Am selben Tag bekomme ich eine weitere Mail von einer Bekannten, dass sie einen kleinen Job für mich habe. Diese Woche war ich dort und sie hatte noch einen weiteren Job für mich. Insgesamt sind somit 3 Jobs innerhalb einer Woche in mein Leben getreten.

    Kleiner Einschub zu einem anderen Thema:

    Heute hatte ich einen sch.... Tag. Der Friseur hat meine Haare ruiniert und ich fühle mich hässlich wie noch nie. Ich ärgerte mich darüber und auch über das Geld, welches ich eigens dafür gespart hatte. Als ich danach mit dem Auto noch zum Supermarkt fuhr und 5 Minuten später nach Hause fahren wollte, sprang der Wagen nicht an! Ich rief bei meiner Mutter an, da es ihr Auto ist und sie schickte sofort meinen Vater nebst meiner Schwester vorbei. Allerdings war nicht wie erwartet, die Batterie leer, das Auto sprang aus anderen Gründen nicht an und wir versuchten zu schieben und das Auto so zum Laufen zu bringen. Klappte nicht. Ein bekannter KFZ-Mechaniker mit Abschleppwagen war telefonisch nicht zu erreichen. Also das Auto auf dem Parkplatz abgestellt und gemeinsam ins andere Auto ab nach Hause. Unterdessen sprach ich Stoßgebete an meine himmlischen Begleiter, dass sie bitte bitte dafür sorgen mögen, dass das Auto wieder einwandfrei funktioniert, ich hatte die Nase voll und dachte, das könnt ihr mit mir nicht machen, während mein Vater sich lauthals beklagte, was das wieder für ein Geld kosten würde. Mein Vater ging während der Fahrt nochmal den gescheiterten Startversuch mit meiner Schwester durch und fragte sie, ob sie auch dieses und jenes gemacht hätte, als wir (er und ich) angeschoben haben. Nein hatte sie nicht, sie hatte ihn falsch verstanden. Also umgedreht, wieder zurückgefahren und ein letzter Versuch, bevor wir das Auto abschleppen lassen würden. Ich blieb in meinem himmlischen Dialog, den Tränen nahe, weil dieser Tage es eh schon in sich hatte. Auf dem Parkplatz zurück, bot uns ein junges Paar seine Hilfe an. Mein Vater setzte sich ins kaputte Auto und wir schoben zu viert! Plötzlich fuhr das Gefährt wieder!!!! Und vorhin hat es auch ohne Probleme wieder gestartet.

    Liebe Grüß

    Pfeffer I love you
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    helmut b.

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    Beitrag  helmut b. am Sa Sep 18, 2010 3:10 am

    Namasté Pfefferherz - willkommen im Forum. War ein paar Tage weg und lese gerade alle inzwischen gelisteten Beiträge. Zu Deinem letzten fällt mir nur ein: siehste, geht doch... I love you cheers
    Weiter so und immer am Ball bleiben, auch wenn es mal nicht so gut läuft - Scheinfeld schreibt ja auch von immer wiederkehrenden Rückschlägen - Leben ist halt nicht immer nur hoch - gibt auch Zwischenbelastungen - hier stehen mittlerweile aber so viele Hilfsmittelchen und -techniken, Informationen und Mutmacher drin, dass solche Zustände ziemlich schnell überwunden werden können.
    Liebe Grüsse von Helmut

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