Raus aus dem Geld-Spiel

Diskussionen rund um das Buch von Robert Scheinfeld


    Fragen einer Anfängerin

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    Beitrag  Kalindi am Mo März 28, 2011 11:52 am

    Hallo ihr Lieben,

    seit heute bin ich bei euch ... freue mich darüber, dass es dieses Forum gibt ... und versuche nun, mich ein bisschen zurecht zu finden und mich durch eure Postings zu lesen. Da ich jedoch ein wenig überwältigt bin von euren vielen und zum großen Teil sehr fortgeschrittenen Beiträgen ... würde ich an dieser Stelle sehr gern ein paar ganz grundlegende Fragen stellen ... auf die Gefahr hin, dass sie hier bereits mehrfach beantwortet wurden ... und hoffe, dass das für euch ok ist.

    Bitte habt Nachsehen, wenn ich ein "falsches" Fach-Vokabular verwende. Ich habe Scheinfeld auf Englisch gelesen und bin erstens nicht mit allen offiziellen übersetzten Begriffen vertraut und habe mich zweitens für ein paar andere Übersetzungen entschieden, da ich mit denen der deutschen Fassung nicht überein stimme.

    Ich habe das Buch von Scheinfeld erst kürzlich gelesen und beginne gerade erst damit, mich an den Prozess heranzutasten. Nun habe ich zunächst ein ganz banales, praktisches Problem:
    Wie kann ich mir, sobald in mir ein unangenehmes Gefühl auftaucht ... oder ein Problem in meinem Kopf ... spontan die Zeit und den Raum nehmen, um 1) ganz und gar in das Gefühl einzutauchen und 2) die ganzen vielen Sätze zu sagen und dabei auch zu FÜHLEN, was ich da spreche?

    Ich meine ... wenn ich gerade unterwegs bin ... und in diesen Situationen kommen mir meist die ganzen wüsten Gedanken ... bin ich meist so abgelenkt von allem möglichen oder einfach nicht allein ... dass ich es gar nicht schaffe, so einen ganzen Prozess inklusive des ganzen Fühlens zu durchlaufen.

    Scheinfeld schreibt zwar, dass man den eigentlichen Prozess dann auch verschieben kann auf einem Zeitpunkt, an dem man allein und in Ruhe ist ... aber das gelingt mir irgendwie gar nicht, da ich es meist wieder vergesse oder die Wichtigkeit nicht mehr spüre.

    Frage: Muss ich durch den ganzen Prozess hindurch FÜHLEN? Also ist es wirklich wichtig, mir gefühlsmäßig zu vergegenwärtigen, dass ich die Schöpferin meiner Kreation/en bin? Muss ich SPÜREN, wie die Kraft, die ich mir zurückhole (und hier übersetze ich ganz bewusst anderes, als es das deutsche Buch tut) mich durchflutet?

    Und ganz allegemein: Was, wenn ich nicht fühle, dass mich Kraft durchströmt? Was, wenn ich währenddessen gar nichts fühle und die Sätze einfach nur spreche? Ist dieser Prozess dann hinfällig? Muss man immer ganz viel dabei fühlen?

    Überhaupt: Funktioniert das Ganze über das FÜHLEN der Kraft, die zu einem zurück kommt? Im Ho'oponopono, z.B., gibt es ja auch Sätze, die rituell gesprochen werden ... am besten in jeder belastenden Situation sowie auch sonst ständig wie ein Mantra. Aber hier wird betont, dass es nicht wichtig ist, zu fühlen, was man spricht ... da es einfach Sätze sind, die das Unbewusste aufnimmt und umsetzt, egal, ob sie von Gefühlen begleitet sind oder nicht. Wie verhält es sich in dieser Hinsicht mit dem Scheinfeld-Prozess???

    Wie macht ihr das im Alltag mit den Sätzen und dem Fühlen 1) des ursprünglichen Themas 2) der Kraft, die ihr zurück holt?

    Ich finde es so schwierig, die alltäglichen Dinge ständig zu unterbrechen, um diesen (doch ziemlich langen) Prozess einzuschieben ... und würde mich sehr freuen, wenn ihr mir erzählen würdet, wie ihr das am Anfang so gemacht habt.

    Herzliche Grüße
    flower
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    Beitrag  Rhea am Mo März 28, 2011 7:13 pm

    Herzlich willkommen!

    Wie kann ich mir, sobald in mir ein unangenehmes Gefühl auftaucht ... oder ein Problem in meinem Kopf ... spontan die Zeit und den Raum nehmen, um 1) ganz und gar in das Gefühl einzutauchen und 2) die ganzen vielen Sätze zu sagen und dabei auch zu FÜHLEN, was ich da spreche?

    Zu den Sätzen:
    Ich habe mir die Sätze einmal größer aufgeschrieben und so kann ich alles besser behalten.
    Beim ersten Mal jedoch konnte ich mich in der Nacht gar nicht an die Sätze erinnern und habe den Prozess doch gemacht, weil ein ungeheure Wut hochkam - und es hat auch geklappt!

    Zu 1): Das ist natürlich sehr individuell. Jede(r) "tickt" anders.
    Wenn ich keine Zeit, keinen Raum dazu habe, schiebe ich es auf später auf.
    Meist ist dann jedoch das Gefühl nicht mehr so präsent.
    Oft kommt das unangenehme Gefühl aber auch, wenn ich Zeit dazu habe.

    Zu 2): Ich lasse z. B. den ersten Teil weg, habe ich hier irgendwo beschrieben. Ich habe nämlich gemerkt, dass ich sonst aus dem Gefühl rauskomme.
    Probiere einfach aus, auch wenn das Fühlen dann dabei nicht so klappt. Wichtig ist m. E., dass du dich hinterher wesentlich besser fühlst.

    Frage: Muss ich durch den ganzen Prozess hindurch FÜHLEN? Also ist es wirklich wichtig, mir gefühlsmäßig zu vergegenwärtigen, dass ich die Schöpferin meiner Kreation/en bin? Muss ich SPÜREN, wie die Kraft, die ich mir zurückhole (und hier übersetze ich ganz bewusst anderes, als es das deutsche Buch tut) mich durchflutet?
    Ich weiß es nicht. Ich glaube ziemlich fest daran, dass ich die Schöpferin meiner Kreationen bin. Das hat sich immer mehr gefestigt, auch schon vor Scheinfeld. Also ich fühle ein Ja, dass es so ist, wenn ich die Sätze sage.

    Und ganz allegemein: Was, wenn ich nicht fühle, dass mich Kraft durchströmt? Was, wenn ich währenddessen gar nichts fühle und die Sätze einfach nur spreche? Ist dieser Prozess dann hinfällig? Muss man immer ganz viel dabei fühlen?
    Ich weiß es nicht. Ich fühle dabei eigentlich immer etwas. Das kann auch dadurch kommen, dass ich durch andere Methoden auch schon Übung darin habe.
    Ich vermute, dass es reicht, wenn man es sich vorstellt, wie die Energie einen durchflutet.

    Überhaupt: Funktioniert das Ganze über das FÜHLEN der Kraft, die zu einem zurück kommt? Im Ho'oponopono, z.B., gibt es ja auch Sätze, die rituell gesprochen werden ... am besten in jeder belastenden Situation sowie auch sonst ständig wie ein Mantra. Aber hier wird betont, dass es nicht wichtig ist, zu fühlen, was man spricht ... da es einfach Sätze sind, die das Unbewusste aufnimmt und umsetzt, egal, ob sie von Gefühlen begleitet sind oder nicht. Wie verhält es sich in dieser Hinsicht mit dem Scheinfeld-Prozess???
    Dann stelle doch für dich die Spielregel auf, dass es immer funktioniert!
    Und dann schaue, was passiert.

    Wie macht ihr das im Alltag mit den Sätzen und dem Fühlen 1) des ursprünglichen Themas 2) der Kraft, die ihr zurück holt?
    Ich wende den Prozess sehr selten an. Bei mir hat sich durch das Leeren einiger Eier schon so viel Positives getan. Wenn es mal nicht so gut läuft, kommt automatisch der Gedanke "das ist alles eine Illusion" und das macht Vieles sehr viel einfacher für mich, weil ich mich dadurch viel machtvoller fühle als früher als Opfer.

    Ich finde es so schwierig, die alltäglichen Dinge ständig zu unterbrechen, um diesen (doch ziemlich langen) Prozess einzuschieben ... und würde mich sehr freuen, wenn ihr mir erzählen würdet, wie ihr das am Anfang so gemacht habt.
    Ich hoffe, die anderen können dir noch besser weiterhelfen. Ich kann dazu nur sagen, dass der Prozess meistens sehr schnell bei mir geht. Je öfter man ihn angewandt hat, desto schneller meiner Vermutung nach. Z. B. denke ich manchmal, wenn es eilig gehen muss, einfach nur so ähnlich wie "Alles Illusion" - "Prozess wie immer ablaufen lassen" (also mein innerer Pilot veranlasst alles von selbst) - und dann fühle ich noch kurz oder stelle es mir zumindest vor, wie die Energie aus dem unangenehmen Gefühl zu mir zurückkommt.

    Smile Rhea
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    Beitrag  Kalindi am Mo März 28, 2011 9:59 pm

    Ich danke dir, liebe Rhea ...

    vor allem für den Vorschlag, die Spielregel aufzustellen, dass es immer funktioniert. Auf diese Idee wäre ich gar nicht gekommen.

    Ich merke, dass ich durch einmaliges Lesen des Buches emotional nicht nah genug bin an der Sache ... an der Idee davon, dass ich meine Realität ständig selbst erschaffe. Theoretisch ist das schon lang in meinem Denken verankert, doch habe ich es nie praktisch angewandt oder mir im Alltag bewusst gemacht.

    Allzu gern würde ich mir das "Home Transformatorial System" zulegen um einfach tiefer einzusteigen und das Konzept besser zu verinnerlichen. So ein einziges Buch ist für mich etwas dünn dafür, mich ganz angefüllt zu fühlen von einer Idee.

    Als ich mich z.B. mit Seth (Gespräche mit Seth, Jane Roberts) oder Abraham (Hicks, Law Of Attraction) beschäftigt habe, habe ich jeweils viele Bücher gelesen und mir von Abraham täglich mehrere Videos angehört. Da war es dann irgendwann einfach in meinem System und richtig im Fluss.

    Nun denn ... vielleicht hilft ja auch der Kontakt zu euch Gleichtesinnten ... und natürlich viel Übung.

    Herzliche Grüße
    flower
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    Beitrag  helmut b. am Di März 29, 2011 1:33 pm

    Namasté Kalindi - als ich hier ankam vor ca. einem Jahr war ich genauso verwirrt wie Du und wusste erstmal auch nicht so richtig, wie, wann, warum und wozu man die vier Werkzeuge des Prozesses anwendet.

    Ich habe mir sehr viel Zeit genommen, um das Buch dann nochmal und ein drittes Mal zu lesen. Nebenher habe ich hier ganz viele Beiträge gelesen, es waren damals noch nicht so viele, das gebe ich zu und dann habe ich im Oktober letzten Jahres mal versucht, den Scheinfeld ausschliesslich anzuwenden - dazu habe ich einen Threat eröffnet, der hier ziemlich hohe Wellen geschlagen hat (Scheinfeld und sonst nichts) und nach diesem Versuch bin ich jetzt davon wieder weg - ich mache wie Rhea und viele andere auch den Prozess immer dann, wenn ich mich richtig schlecht fühle und dann nehme ich mir auch die Zeit dafür. Das kommt allerdings ziemlich selten vor - die Sache mit dem ermächtigenden Wortschatz habe ich in mein Leben eingebaut - Wertschätzung für Geld einzusetzen ist mir mittlerweile in Fleisch und Blut gegangen.

    Ich empfehle Dir auch, hier und im Buch rum zu schmökern und vielleicht auch die "Ergänzungslieferung" von Achim-Martin herunterzuladen - hier ist für jeden was drin - denn es gibt viele Wege raus aus dem Geldspiel - ich habe hier so viele Möglichkeiten an die Hand bekommen, mein Leben lebenswerter und schöner zu gestalten - das ist einfach unglaublich.

    Ich wünsche Dir alles Liebe
    Helmut
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    Beitrag  achim-martin am Do März 31, 2011 2:37 pm

    Hallo,

    zunächst ein Dankeschön an Dich, weil Du Fragen stellst, die jeder irgendwann gestellt hat und die auch danach immer mal wieder hochkommen. Und jedesmal aufs Neue muss man sich kurz damit auseinander setzen, um nicht doch wieder in die alte Denkschiene zu rutschen.

    Die Ratschläge und Erfahrungen von Ute und Helmut kann ich aus meiner Sicht nur unterstreichen.

    Vor allem auch der Hinweis, stelle Dir doch Deine eigene Regel auf, dass es so und/oder so laufen soll - dann wird es das auch.- Das kommt m.E. ursprünglich aus der Barfußdoc Ecke. Der ist wunderbar pragmatisch.

    Mach Dir vor allem keinen Kopf, ob und wieviele Gefühle Du denn nun alle erleben musst, damit irgendeine Energie Dich auf irgendeine bewusste oder unbewusste Art durchfließen möge. Das ist nicht nötig!
    Sage Dir, dass Du der Schöpfer der Situation warst (Vergangenheitsform!!! siehe auch häufige vorherige Beiträge) Nun erschaffst Du Dir mit der zurückgewonnenen Energie - welche ab sofort Dich durchfließt und aufbaut - eine neue Realität. Eine Realtität, welche alle Beteiligten um Dich herum, alle Reflektionen aus Dir heraus neu widerspiegelt. Genieße für einen kurzen Moment, ein Seufzen lang dass das Dich umgebende Licht, oder die Ruhe, Dunkelheit Dich einhüllt und Du ab sofort im positiven, liebevollen Gleichklang mit allen Beteiligten bist. Alle sollen von der neuen Situation profitieren. Keiner soll frustriert sein oder alleingelassen. Keine Rache, kein Wundenlecken...

    Nur Vergebung, Liebe und die neue Realität, welche Du Dir möglichst lebhaft vorstellst. Schon kurze Momente zwischendurch reichen dafür aus. Nach und nach verändert sich Deine Realtität auch hier in der Manifestation.

    Auch die Zaghaftigkeit, Deine Unsicherheit, vielleicht auch Scham und Schuldgefühle - all das gehört zu Deinem Weg. Sie sind wichtige Begleiter. Lass sie allesamt zu, umarme sie und dann fahre fort im ab jetzt bewussten Erschaffen der neuen Realtität. Alles andere gehört der Vergangenheit. Kein "so bin ich nunmal", "so ist es" etc., sondern nur noch ein "ich werde immer besser", "es ist alles gut mit mir und den anderen", "so sei es" und vor allem: "Es macht Spaß und Laune!"

    Viel Erfolg und Spaß dabei

    ganz liebe Grüße

    Achim cheers
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    Beitrag  Kalindi am Do März 31, 2011 3:50 pm

    Lieber Helmut,

    für dein Feedback herzlichen Dank.

    Ja, ich werde das Buch noch einmal lesen ... denn ich bin einfach nicht richtig "drin" mit dem ganzen Herzen und voller Begeisterung. Das muss schon heftig innerlich lodern, glaube ich, damit es auch umsetzbar ist.

    Und hier lesen ... ja, auf jeden Fall werde ich das tun ... und freue mich SEHR darüber, dass es dieses Forum gibt.

    Herzlich
    flower
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    Beitrag  Kalindi am Do März 31, 2011 3:56 pm

    Lieber Achim,

    deine Zeilen berühren mich sehr ... und ich hatte schon Beiträge von dir im Net gelesen, als ich noch nicht in dieses Forum eingetreten war, die mir jedes Mal sehr viel mitgegeben haben.

    Sehr vielen Dank für deine Hinweise und Empfehlungen, die für mich sehr stimmig und rund klingen. Ich freue mich nun darauf, sie zu beherzigen bzw. mit einzubauen.

    Was ich bei mir merke, ist so eine Art Faulheit, da doch ganz schön viel "abgespult" werden muss, wenn man den Prozess durchläuft. Ich bin so ein Vata-Typ (im Ayurveda) ... was u.a. heißt, dass meine Gedanken sehr, sehr schnell kommen und gehen ... und ich eine große Unruhe und Ungeduld in mir trage ... und etwas so "Langsames", wie der Prozess, macht mich irgendwie ganz kirre.

    Aber das ist wohl etwas, woran ich nur ganz allein arbeiten kann.

    Herzliche Grüße
    flower
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    Beitrag  achim-martin am Fr Apr 01, 2011 2:09 pm

    Hallo Kalindi,

    diese Unruhe, die Du beschreibst - wer kennt das nicht? Die meisten, die in solche Foren kommen, sich mit diesen Themata auseinandersetzen, kennen das sicher.

    Was ich z.B. oben geraten habe, das rate ich mir selbst auch immer wieder. Aus diesem Grund ist es hilfreich, wenn man solcherlei Texte schriftlich vorliegen hat. Man liest es durch, und erfährt während des Lesens schon Teile des Effekts.
    Bei all diesen Techniken ist es wichtig, locker und entspannt zu bleiben... Es hindert Dich niemand daran, es nur "ein wenig" zu machen, und zwischendurch etwas anderes zu tun. Die Bewusstwerdung allein ist schon ganz wichtig. Der Rest erfolgt nach und nach, wenn sich in unseren Gehirnen die entsprechenden Windungen verankert haben.

    Ich wünsche Dir daher sowie uns allen, dass wir immer wieder genügend Muße und auch Gelassenheit finden, um zusammen mit unserem höheren Selbst aufregende und glückbringende Wege durch dieses Leben zu finden.

    Mein persönliches Problemchen, oder meine Blockade ist z.B. dass ich viel zu viele Regeln in meinem Leben aufgestellt hatte. Diese behindern bislang, dass ich freier denken und handeln kann. Urteilen, Beurteilen, Aburteilen - ständig hader(t)e ich da mit mir selbst.
    Auch sowas, wo ich lerne, diese Art von Blockaden nach und nach zu verringern - mir aber gleichzeitig zu vergeben und es anzunehmen. Ungeduld, Genervtheit, Unzufriedenheit - das sind meine Dinge, wo ich dran arbeite. Und da stolpere ich immer auch drüber und muss von vorne anfangen. Durch die Beschäftigung mit Fragen und Erfahrungen aus diesem Forum z.B. komme ich deutlich weiter. Es ist, als reicht mir das Universum damit Stützen, die mir helfen und unglaublich bereichern.

    Wir sind zwar unsere eigenen Schöpfer, aber wir (Du) sind nicht allein.

    Liebe Grüße

    Achim Smile
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    Beitrag  Kalindi am Di Apr 12, 2011 4:44 pm

    Vielen Dank, lieber Achim.

    Eine Frage hätte ich noch ... und sorry, wenn sie in diesem Forum schon mehrfach beantwortet worden ist ...

    Eben beim Versuch, den Prozess zu machen, im Liebeskummer, kam so ein Impuls in mir hoch, so ein trotziger, der da sagte: "Ich habe keine Lust, dieses Zeug immer wieder abzuspulen. Es funktioniert doch sowieso nicht!"

    Meine Frage:

    Hat jemand von euch schon die Erfahrung gemacht, dass es wirklich funktioniert???
    Fühlt sich jemand von euch deutlich in Phase II und erlebt bereits unbegrenzte Fülle?

    Herzliche Grüße
    flower
    Kalindi
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    Beitrag  Rhea am Di Apr 12, 2011 5:02 pm

    Namasté!

    Ich weiß nicht, ob ich mich in Phase 2 befinde. Ich bin in einem wunderbaren Frieden und mich können die ganzen Ereignisse um mich herum kaum erschüttern. Wenn doch, mache ich den Prozess darauf.

    In der Regel reicht es bei mir auch aus, einmal auf ein unangenehmes Gefühl den Prozess zu machen. Selten kommt es dann wieder. Wenn doch, prozessiere ich noch einmal damit.

    Bei mir haben sich nach dem ich mit dem Prozess unangenehme Gefühle bearbeitet habe, schon ganz wunderbare Sachen getan. Manchmal lege ich noch meine Aufmerksamkeit zu sehr auf das, was mir nicht so gefällt. Irgendwann geht mir dann ein Licht auf und es ändert sich dann zum Positiven.

    Hast du schon mal diese Gefühle, die beim Prozess-"Runterspulen" auftauchen, bearbeitet?
    Vielleicht ist das auch wichtig.

    Smile Rhea
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    Beitrag  achim-martin am Di Apr 12, 2011 5:40 pm

    Liebe Rhea, liebe Kalindi,

    also bei Dir, Rhea, bin ich sicher, das ist sowas wie Phase II, in der Du bist. Nur, weil man sich hinterfragt und weitergeht bedeutet das ja nicht, man sei noch in Phase I. Dazu darf man ruhig stehen. Deine Inspiration in diesen Foren hat schon zahlreichen Menschen entscheidend weitergeholfen, incl. meiner Wenigkeit.

    Auch mir sind soviele Dinge bereits passiert. Das Leben hat sich total auf den Kopf gestellt und neulich, als ich etwas gelangweilt und genervt im Sessel saß, da ging mir auch mal wieder ein Licht auf... Diese Gewohnheit, genervt zu sein, kritisch zu sein - ist ein Überbleibsel des alten verstandesgeleiteten ichs. Dennoch erreiche ich alles, bekomme alles, erfahre alles - wie gewünscht.

    Manchmal kommt in mir trotzdem wieder Panik hoch, ob denn meine Ängste nun auch noch wahr würden - man weiß ja nie. Aber wie schon Scheinfeld und Abraham betonen: Solange sich noch nichts manifestiert hat, kann man seine kommende Realität ändern. Also macht man den Prozess, meditiert und schwingt sich wieder höher. Die Ängste werden dann keine manifestierte Realität, die Resultate sind jedesmal aufs Neue verblüffend. Träumt man z.B. was beunruhigendes, ist das ein Hinweis des höheren Selbsts, dass man seine Aufmerksamkeit und Gedanken in eine andere Richtung lenken sollte, sonst könnte es irgendwann Realität werden.
    Ich schätze, da diese Erfahrungen erst so spät von mir gedeutet werden konnten, werde ich wohl bis ans Lebensende auch mal zweifeln und Ängste haben. Das ist menschlich. Aber anderen sage ich gebetsmühlenartig: Machts, legt Euere Aufmerksamkeit auf das Gewünschte, ignoriert alles andere, erhöht Eure Schwingung und schon ziemlich bald ist alles da, wovon Ihr geträumt habt.

    Zu den Wünschen nach einem bestimmten Partner würde ich sagen, man kann sich zwar vorstellen, dass man bereits mit ihm zusammenlebt, und all das versuchen, zu empfinden. Vielleicht klappt das auch.
    Wichtiger ist aber m.E., dass man sich vergegenwertigt, was es eigentlich ist, was man damit erreichen will. Diese Emotionen, die man empfinden möchte. Was verbindet man mit diesem Menschen?
    Sofern der bestimmte Partner nicht zur Verfügung steht, oder man womöglich auch eine Beziehung nicht stören möchte, kann man auch wünschen, dass man eine glückliche und befriedigende Beziehung führt, auch wenn der Partner nicht exakt die Person ist, die man zunächst im Kopf hatte.

    Mein Partner hat mir übrigens zum Geburtstag die Bücher The Power von Rhonda, die 22 Methoden der Wunscherfüllung von ABraham und ein Buch vom Barfußdoc geschenkt. Beim Lesen des Buchs von Esther und Jerry (Abraham) kamen mir wieder soviele inspirierende Gedanken, Bestätigungen... Selbst Leuten wie mir also, die schon ein wenig Erfahrung sammeln durften, tut das extrem gut. Kann ich nur jedem empfehlen.

    Liebe Grüße

    Achim Smile
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    Beitrag  Kalindi am Di Apr 12, 2011 6:35 pm


    Liebe Rhea ... lieber Achim ...

    Hast du schon mal diese Gefühle, die beim Prozess-"Runterspulen" auftauchen, bearbeitet?
    Vielleicht ist das auch wichtig.

    Also ... ich weiß nicht genau, wie ich sie bearbeiten soll. Ganz einfach mit dem Prozess?
    Es ist ja nach wie vor so, dass ich keine großartigen Gefühle habe, während ich den Prozess mache. Also ich FÜHLE nicht, dass ich das Ereignis selbst erschaffen habe ... und ich FÜHLE nicht, wie die Energie zu mir zurück kommt ... und ich FÜHLE nicht, dass ich "the power of infinite abundance" bin. Es ist eher so, dass ich die Sätze aufsage ... auswendig gelernt ... doch es ist keine Inbrunst dabei, wenn ich sie spreche ... kein Feuer. Und natürlich meine ich dann, dass es erst recht nicht funktionieren kann, wenn es nur so heruntergespult ist.

    Vorhin ... in meinem Liebeskummer, z.B., als es mir so richtig schlecht ging und etwas mir sehr, sehr weh getan hat und wahrscheinlich wieder alte Wunden aktiviert worden waren ... habe ich den Prozess zwei Mal gemacht ... und es hat sich danach kein bisschen besser angefühlt. Die darauf folgenden Ereignisse im Zusammenhang mit meinem Freund waren dann auch sehr schmerzhaft, sodass ich mich schließlich noch schlechter gefühlt habe.

    Irgendwie bringe ich nicht die Geduld und/oder die Kraft auf, den Prozess 10 Mal am Tag zu machen ... obwohl dies wahrscheinlich wichtig wäre ... wobei sich natürlich die Frage stellt, ob es ohne das innere Feuer überhaupt Sinn macht. Wie oft habt ihr zu Beginn täglich den Prozess gemacht?

    Sorry, ihr Lieben, dass ich so herumjammere. Wünsche mir soooo sehr etwas Erleichterung in all meinen Themen (Gesundheit, Finanzen, Liebesgeschichten) ... und fühle mich gerade ziemlich ratlos.

    Aber eure Empfehlungen hören sich sehr gut an ... fragt sich nur, ob ich es hin bekomme, sie in die Tat umzusetzen.

    Lieber Achim ... mit Abraham bin ich sehr vertraut ... doch über eine gewisse Euphorie hinaus konnte ich den Botschaften in der Praxis leider nicht so viel abgewinnen. Klar hat es meine Wahrnehmung verändert ... und ich finde so manchen Grundgedanken total überzeugend und faszinierend ... doch wie gesagt ... in meinem Leben hat sich damit GAR nichts verändert.

    Gerade wenn es mir so richtig schlecht geht, wie jetzt, kommt so ein Gefühl der Überforderung und der Resignation, wenn ich daran denke, dass ich doch nun eigentlich den Prozess machen sollte. Dann habe ich einfach nicht die Kraft und nicht die LUST dazu.

    Kennt ihr das auch? Wenn ja ... wie habt ihr es überwunden?

    Herzliche Grüße
    flower
    Kalindi
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    Beitrag  achim-martin am Di Apr 12, 2011 7:31 pm

    Hallo,

    wenn ich es so lese, die Art wie Du formulierst und Begründungen erläuterst, dann finde ich mich selbst darin widergespiegelt. Wie ich vor einem Jahr war... - verbissen, es endlich alles richtig zu machen. Erkenntnisse nur ja pedantisch genau zu befolgen.

    Gehen wir mal davon aus, die Erkenntnis, wer wir sind, woher alles kommt, das ist bei Dir vorhanden. Wenn man zweifelt, dann braucht man nur in die Quantenphysik zu schauen. Es ist ja tatsächlich so, dass wir nicht "wirklich" existieren, wie wir uns das immer vorgestellt haben. Es muss ja weiterhin auch einen Grund geben, wieso man in der Lage ist, seine Gegenwart und Zukunft über Energiesteuerung zu lenken. Also, ich gehe davon aus, Du bist davon einigermaßen überzeugt, kannst es nur noch nicht so recht in die hiesige manifestierte Welt, Deine Welt umsetzen.

    Dann rate ich Dir, lass locker, entspanne Dich und vertraue darauf, dass Dein höheres Selbst Dir die Wege zeigen wird. Hinweise, Signale etc. werden kommen. Immerhin bist Du ja auch hier gelandet. Gehe heut abend zu Bett und bitte Dein höheres Selbst darum innerhalb der nächsten Tage Dir Lösungen zu bringen. Dort, wo Du jetzt stehst, ist genau richtig. Hier musst Du sein, damit Du morgen dorthin gelangen kannst. Damit Dein Horizont weit genug ist, um es zu erreichen, zu erkennen. Also, lass locker.

    Liebeskummer ist natürlich noch mal eine andere Sache, weil darin ganz banal die Hormone eine wichtige Rolle spielen. Das macht es bisweilen schwieriger. Deshalb kam mein Ratschlag zu ergründen, welchen Zustand Du damit erreichen willst, wenn Dein Angebeteter wieder bei Dir ist. Bitte auch da Dein höheres Selbst um Führung. Es weiß sehr genau, was Du brauchst um Glück zu erfahren. Vertraue und lass geschehen. Bitte und Dir wird gegeben - dieser Satz hat große Bedeutung. Aber das Zulassen will gelernt sein.

    Mach auch den Prozess nicht verbissen. Nun hast Du es gemacht, jetzt warte ab. Auch Scheinfeld war 9 Monate lang in Verzweiflung und wurde pleite mittendrin. Bei uns hier hat es auch meist einige Monate gedauert, bis man Erfolge spürte. Oft bekommt man gerade am Anfang lauter Eier vorgesetzt. Wie Deines, dann bitte darum, es langsam angehen zu lassen, damit Du alles verarbeiten kannst. Es sind ja nur energetische Blockaden, die gelöst werden müssen - weiter nichts.
    Nicht jeder spürt Energie. Ich selbst lass eine Art Schauer durch meinen Körper gehen, wenn ich den Prozess mache. ABer die Visualisierung ist viel wichtiger und vor allem, zwischen drin Meditieren, an nichts denken. Übe das ein wenig und entspanne Dich. Lenke Deinen Fokus auf ALLES, was schön ist, Dir gefällt. Denk mal nicht an alles andere. Nach und nach ändert sich alles für Dich. ABer bleibe beharrlich - nicht verbissen, sondern beharrlich. Lass die Liebe in Dir hochkommen und gib sie jedem, allem. Vergebe Dir, vergebe allen und liebe.

    liebe Grüße

    Achim Smile

    P.S. wie gesagt, das, was Du erlebst, erleben die meisten. Wenn das nicht so wäre, bräuchten wir ja gar nicht hier zu sein, auf dieser Erde, unserem Spielfeld der Trägödien und Komödien.
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    Beitrag  Rhea am Di Apr 12, 2011 7:42 pm

    Namasté Kalindi!

    Gerade wenn es mir so richtig schlecht geht, wie jetzt, kommt so ein Gefühl der Überforderung und der Resignation, wenn ich daran denke, dass ich doch nun eigentlich den Prozess machen sollte. Dann habe ich einfach nicht die Kraft und nicht die LUST dazu.

    Kennt ihr das auch? Wenn ja ... wie habt ihr es überwunden?

    Es war Ende Juli letzten Jahres. Ich war verliebt und er machte Schluss, bevor es überhaupt richtig begonnen hatte. Ich fühlte mich wie tot. Nix mit Prozess, es ging einfach nicht. Also hörte ich mir Tolle "Leben im Jetzt" an und begann einfach nur, meinen Schmerzkörper zu beobachten. Das machte es schon wesentlich leichter.

    Einen Tag später überredete mich eine Freundin, mich mit ihr mit ihrer Freizeitgruppe zu treffen. Ich fühlte mich noch nicht wesentlich besser und ich fand die Gruppe nicht auf diesem Großstadtfest. Wenn ich sie per Handy anrief, hatten sie mir entweder den falschen Treffpunkt genannt oder waren schon weitergezogen.

    Ich räumte noch eine Chance zum Treffen ein, nahm das Boot über den See, weil ich schon einige Kilometer abgelatscht hatte. Auf dem See musste ich an meinen Liebeskummer denken. "Er" segelte nämlich hier öfter. Aber dann plötzlich kam eine Ahnung, dass sich mein Leben an diesem Abend noch entscheidend verbessern könnte.

    Ich traf dann auch die Gruppe. Meine Freundin saß einem Mann gegenüber, den ich sofort supersymphatisch fand. Der mich auch später noch zum Auto brachte, obwohl es ein Umweg für ihn war. Plötzlich war es mir fast egal, dass es mit dem anderen nicht geklappt hatte, denn ohne diesen Liebeskummer hätte ich mich nie zur Ablenkung mit dieser mir noch unbekannten Gruppe getroffen und ihn kennengelernt.

    Und auch bei ihm waren es zig Zufälle, dass er zu diesem Treffen überhaupt gekommen ist. Er fragte mich dann, ob ich an der Wanderung der Gruppe am nächsten Wochenende teilnehmen würde. Ich wollte ... Schon bald hatte ich nur noch ihn im Kopf. Mit dem anderen traf ich mich noch einmal, weil der "Neue" anscheinend kein Interesse an mir hatte, was über reine Freundschaft hinausging. Mir wurde aber klar, dass ich den "Alten" gar nicht mehr haben wollte, weil ich mich jetzt wirklich verliebt hatte.

    Wenn er mich nicht haben wollte, dann wollte ich so eine Seele von Mensch als platonischen Freund haben. So lernten wir uns an den Wochenenden danach in netten Gesprächen in der Gruppe besser kennen. Es tat so gut mit der Gruppe und vor allem mit ihm.

    Die Gruppe wusste auf unserer Sonntagswanderung, dass ich meinem Mann am nächsten Tag sagen wollte, dass ich mich von ihm trennen will. Sie machten mir noch sehr viel Mut für das Gespräch.

    Durch wiederum Zufälle begann dann am Dienstag ein reger Mailverkehr mit meinem Herzensmann und wir beschlossen, uns am Freitag das erste Mal allein zu treffen. Eigentlich war uns beiden schon am Mittwoch klar, dass es so richtig zwischen uns gefunkt hatte, nur hatten wir die Signale des anderen beide nicht wahrgenommen.

    Ich hätte nie gedacht, dass Partnerschaft so schön sein kann.

    Ich hatte mit dem Prozess sowohl alle Ängste bezüglich des Trennungsgespräches bearbeitet und auch alle unangenehmen Gefühle, die in vorherigen Partnerschaften sowie der langjährigen Ehe vorgekommen waren und auch die Befürchtungen vor einer neuen Partnerschaft. Also kurze Zeit vor der Trennung einmal einen Prozess für das Trennungsgespräch und in einem "Sammelprozess" alle unangenehmen Gefühle, die während der Erinnnerung an alte Partnerschaften, an Filme und Erzählungen von anderen hochkamen.

    In der neuen Partnerschaft hatte ich dann noch mehrere Male unangenehme Gefühle, denen ich den Prozess machte. Ohne die neue Partnerschaft und die Missverständnisse, die wir hatten, wäre ich an die alten Kamellen gar nicht drangekommen. Die unangenehmen Gefühle hatten ihren Ursprung hauptsächlich sogar in der Kindheit.

    Und so entwickelt sich jetzt alles immer besser.

    Irgendwie bringe ich nicht die Geduld und/oder die Kraft auf, den Prozess 10 Mal am Tag zu machen ... obwohl dies wahrscheinlich wichtig wäre ... wobei sich natürlich die Frage stellt, ob es ohne das innere Feuer überhaupt Sinn macht. Wie oft habt ihr zu Beginn täglich den Prozess gemacht?
    Ich selbst mache den Prozess nur sehr selten. Ich habe selten unangenehme Gefühle und vergesse den Mini-Prozess auch fast immer. Vielleicht habe ich auch schon innerlich sehr verankert, dass alles nur eine Illusion ist und ich durch eine andere Schwingung alles verändern könnte.? Ich weiß es nicht.

    Freiheit beginnt, wenn du erkennst,
    dass du mit dem Verstand, dem Denker,
    der dich im Zustand der Besessenheit hält,
    nicht identisch bist.
    Diese Erkenntnis befähigt dich,
    den Denker zu beobachten.
    Sobald du beginnst, den Denker zu beobachten,
    wird eine höhere Bewusstseinsebene aktiviert.
    Dann beginnst du zu erkennen,
    dass es einen enormen Bereich von Intelligenz
    jenseits des Denkens gibt,
    dass dein Denken nur einen winzig kleinen Aspekt
    dieser Intelligenz ausmacht.
    Du erkennst auch, dass alles,
    was dem Leben wahren Wert verleiht -
    Schönheit, Liebe, Kreativität, Freude,
    innerer Friede -, seinen Ursprung
    jenseits des Verstandes hat.
    Du beginnst zu erwachen.
    Eckhart Tolle

    Smile Rhea



    PS: Mehrmals geändert.
    Übrigens war ich sehr oft wütend auf meinen Mann. Habe dann - obwohl das sonst gar nicht meine Art ist - Sachen kaputtgeschmissen gehabt. Als ich dann das Scheinfeld-Buch las, konnte ich auf diese Wut den Prozess anwenden, was sehr effektiv und ohne Schaden für unsere Haushaltsgeräte war. Ich wandte den Prozess mehrmals an, wenn unangenehme Gefühle, die durch das Verhalten meines Mannes ausgelöst waren, hochkamen. Und dadurch war ich dann auch endlich zur Trennung bereit, wobei mir das Verlieben in den Mann, der dann den Liebeskummer verursacht hatte, sehr geholfen hat. Denn ich wollte endlich klare Fronten schaffen. Ohne dieses Verlieben wäre es wahrscheinlich noch nicht so schnell zu einer Trennung gekommen und ich hätte meinen wirklichen Herzensmann nicht kennengelernt.
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    Beitrag  Kalindi am Di Apr 12, 2011 10:21 pm

    Ach ihr Lieben ... Achim und Rhea ...

    eure Worte tun so gut ... und motivieren mich, nicht aufzugeben. Ganz herzlichen Dank!

    (Allerdings ... lieber Achim ... meine Aufmerksamkeit nur auf das Schöne zu richten, wie es Abraham empfiehlt ... das vermag ich beim besten Willen nicht, wenn gerade etwas bei mir los ist, das sich schlimm anfühlt. Das habe ich so oft versucht ... aber auf diesen Teil werde ich wohl verzichten müssen).

    D A N K E sunny
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    Beitrag  Kalindi am Di Apr 12, 2011 10:23 pm

    Ich finde es übrigens sehr angenehm, dass ihr hier Fotos von euch drin habt ...
    was in vielen Foren gar nicht usus ist. Für mich macht es den Austausch sehr
    viel persönlicher und somit herzlicher.

    flower
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    Beitrag  Rhea am Di Apr 12, 2011 11:34 pm

    Namasté!

    meine Aufmerksamkeit nur auf das Schöne zu richten, wie es Abraham empfiehlt ... das vermag ich beim besten Willen nicht, wenn gerade etwas bei mir los ist, das sich schlimm anfühlt. Das habe ich so oft versucht ... aber auf diesen Teil werde ich wohl verzichten müssen
    Ist auch meiner Erfahrung nach schwer bis unmöglich, es sei denn, man kann wirklich gerade im Hier und Jetzt sein. Deshalb fand ich ja auch den Scheinfeld-Prozess so gut, denn danach kann ich wirklich die Aufmerksamkeit von der unangenehmen Situation ablenken.

    Oft ist man jedoch im Widerstand gegen das, was gerade passiert. Mittlerweile kann ich aber immer besser im Fluss statt im Widerstand sein. Wenn mir etwas nicht passt, schaue ich, ob es wirklich so schlimm ist wie mein Denker das gerade denkt. Dann mache ich mir bewusst, dass dieses hier ein Menschen-Spiel ist. Alles eine Illusion. Und ich kann es besser annehmen.

    Oder ich schaue, wenn es mich selbst betrifft, wo ich wieder meine Aufmerksamkeit hatte. Erwische mich dann dabei, dass ich wieder dem, das ich eigentlich nicht haben wollte, mehr Aufmerksamkeit gegeben habe.

    Smile Rhea

    PS: Ja, hast Recht mit den Fotos. Wenn sich aber jemand nicht traut, habe ich auch volles Verständnis dafür.
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    Beitrag  Rhea am Di Apr 12, 2011 11:49 pm

    PS:

    Was mir auch hilft, wenn ich nicht direkt unangenehme Gefühle habe, aber mir doch etwas Unangenehmes nicht aus dem Kopf geht:

    Es tut mir leid. Bitte verzeih mir. Ich liebe dich. Danke.

    Also Ho'oponopono.

    Oder / und ich sende dann (bedingungslose) Liebe.

    Smile Rhea
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    Beitrag  Kalindi am Mi Apr 13, 2011 8:03 am

    Liebe Rhea, lieber Achim ...

    ja, Ho'oponopono wende ich auch regelmäßig an ... hilft aber nur vorübergehend.

    Achim ... du hast ja geschrieben, dass ich wahrscheinlich schon glaube, dass Scheinfelds Ausführungen korrekt sind ... und es wohl eher daran hapert, dass ich das, was ich da glaube, nicht so wirklich zu greifen vermag.

    Ich bin mir gar nicht sooo sicher, ob ich es glaube. Klar sagt die Quantenphysik, dass alles Illusion ist ... ABER das heißt noch lange nicht, dass wir die Realität in Form eines Spiels erschaffen ... auch nicht, dass wir uns die Hürden absichtlich in den Weg legen ... und auch nicht, dass wir irgend etwas an ihr verändern, wenn wir sagen, dass wir Energie aus unserern Schöpfungen zurück holen. Dies ist wirklich auf Scheinfelds Mist gewachsen und ... entweder man glaubt es, oder man glaubt es nicht. Scheinfeld ist kein Erleuchteter und auch keine nicht-physische Wesenheit, sondern ein Mensch, der mit allem ausgestattet ist, was einen so von der "Wahrheit" fern halten kann: Ego, "Müll" (nach Ho'oponopono), Wünsche, etc..

    Mir würde erst der praktische Beweis eine wirkliche Glaubwürdigkeit liefern ... und daher habe ich hier gefragt, wer von euch die Phase II tatsächlich erlebt. Hat jemand von euch inzwischen einen unbegrenzten Geldfluss?

    Ich glaube, DAS ist auch mein Problem: dass ich nicht vollständig überzeugt bin von dem, was Herr Scheinfeld predigt. Und klar kann ich es ausprobieren, ohne es ganz und gar zu glauben ... wozu ich auch durchaus bereit bin ... keine Frage ... nur fehlt es dann, meiner Meinung nach, an dem inneren Feuer, welches doch eigentlich den ganzen Prozess erst anheizen und zum Funktionieren bringen kann ... oder?

    Jetzt mal ehrlich: Glaubt ihr, dass es funktioniert, wenn man wirklich nur die Sätze spricht ... immer wieder ... in unangenehmen Situationen ... ohne, dass da so eine richtige Überzeugung mitschwingt???

    Es grüßt ... die nervige Skeptikerin ...
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    Beitrag  helmut b. am Mi Apr 13, 2011 1:21 pm

    Namasté Kalindi - besorge Dir das Hörbuch von E. Tolle "Leben im Jetzt" ! Der geht in die gleiche Richtung und hat mir bislang sehr weiter geholfen in allen Lebenslagen.Vielleicht ist er ja auch etwas für Dich - ich bin mir da sogar ziemlich sicher, dass das so ist.

    Liebe Grüsse von Helmut
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    Fragen einer Anfängerin Empty Re: Fragen einer Anfängerin

    Beitrag  Kalindi am Do Apr 14, 2011 5:45 pm

    Lieber Helmut,

    ich habe deinen Rat befolgt.

    Seit ein paar Stunden liegen die Bücher
    "The Power Of Now" und "A New Earth"
    von Eckhart Tolle auf meinem Schreibtisch.

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    Beitrag  anna am Do Apr 14, 2011 11:48 pm

    Hi,
    Abrahams sagen nicht, wenn es einem wirklich schlecht geht soll man sich auf das Schöne konzentrieren, denn das ist meistens unmöglich.
    Sie empfehlen sich einen besser anfühlenden, erleichternden Gedanken zu suchen - und das klappt ganz gut....
    Als mittlerweile nicht mehr Scheinfelderin sollte ich vllt hier weggehen....keine Ahnung...aber scheinfeld funzt bei mir nicht.....
    Lg
    Anna
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    Beitrag  Kalindi am So Apr 17, 2011 10:13 pm

    Liebe Anna,

    was funzt denn bei dir besser?

    Herzliche Grüße
    flower
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    Beitrag  tao am Mo Apr 18, 2011 1:57 pm

    Hallo Kalindi

    ich bin zwar nicht Anna, aber ich antworte jetzt einfach mal..

    Ich finde die Sicht Scheinfelds eine interessante Sache, bestätigt es doch auch irgendwie die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, betr. Quantenmechanik u.s.w.

    Allerdings hat auch bei mir der Scheinfeld-Prozess nur in kleinen Angelegenheiten geholfen. Richtige greifbare Manifestationserfolge hab ich erst mit Abraham erfahren. Und zwar in relativ kurzer Zeit (ca. 3 Monate). Und zwar indem ich es jeden Tag lebe,..Könnte sein, dass das auch mit Scheinfeld so geht, aber es war mir ehrlich gesagt, zu kompliziert. Wink

    Was hab ich nicht schon alles ausprobiert und gelesen, ich lese ja auch gerne. Nun, Abraham kenne ich schon einige Jahre, aber bei mir hats jetzt erst "gefunzt", eben weil ich konsequent dabei bleibe, und ich bekomme eigentlich täglich meine Bestätigung, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

    Ich sehe es so wie in der Medizin, wer heilt hat recht

    Liebe Grüße
    TAO Very Happy
    anna
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    Beitrag  anna am Mo Apr 18, 2011 9:43 pm

    Hallo Ihr Lieben,
    also ich bin auch abrahamisch geworden seit einiger Zeit - was bei mir mit Scheinfeld nicht funzt ist dass die Worte während des Prozesses (es gibt keine Macht da draußen .....ich bin die MAcht Gottes oder auch vergleichbare Sätze) bei mir nur hohl klingen und ich sie nie mit Leben füllen konnte.
    Es kam nie Energie zurück, das weiß ich heute, geholfen hat mir das Ganze nur einmal kurzfristig.

    Und - das wurde hier schon mehrfach angesprochen - wenn man ein heftiges emotionales Problem hat dann komme ich (und andere wohl ebenfalls) nicht mit Scheinfeld weiter.
    Da nützt mir das herunterbeten der Prozessworte überhaupt nichts.
    Also ich fühlte mich weiterhin hilflos und einfach unmöglich - obwohl ich die ganze Geschichte vom Kopf her schon lange begriffen hatte und Scheinfeld eigentlich nur offene Türen einrannte bei mir.

    Den "Kick" habe ich bei Abrahams bekommen und eben heute hatte ich einen echt frustigen Tag und war am Ende schon fast wieder "auf Anfang" will heißen voll ängstlicher Gedanken und im Gefühl des Mangels.
    Am liebsten wollte ich mich nur ins Bett schmeißen, Decke übern Kopf und von nichts mehr was wissen.

    Aber dann habe ich eines der Abrahams Bücher einfach irgendwo aufgeschlagen und es war genau richtig für meine Situation was dort stand.
    Ich finde Abrahams erklären den Zusammenhang wie wir unsere Wirklichkeit erschaffen viel anschaulicher (jedenfalls für mich) nachvollziehbarer als Scheinfeld.
    Innerhalb von ca einer Stunde aus meinen Triggergedanken und Gefühlen herauszufinden und NICHT mit Decke überm Kopf den Tag ausklingen zu lassen - das habe ich bisher nur mit Abrahams geschafft ,
    LG
    Anna

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