Raus aus dem Geld-Spiel

Diskussionen rund um das Buch von Robert Scheinfeld


    Hallo erstmal und Modifikation des Prozesses

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    franzsingtinaegypten

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    Beitrag  franzsingtinaegypten am Mi Feb 16, 2011 9:18 pm

    Hallo Ihr Lieben,

    um zu vermeiden, dass die Ursache für die überschaubare Anzahl von Antworten auf meine Posts darin liegt, dass ich mich beim Betreten des Forums nicht gescheit vorgestellt habe, möchte ich dies nun nachholen. Als ich am Wochenende dem Forum beitrat, gingen mir so viele Gedanken im Kopf herum, dass ich diese zuerst posten wollte / musste und darüber leider meine gute Kinderstube vergaß. Sorry dafür.

    Seit vermutlich 20 Jahren steht in meinem Schrank das Buch von Murphy - fast ungelesen. Seit dem letzten Sommer überschlugen sich dann aber die Ereignisse, die mich dann als vorerst letzten Schritt zu Scheinfeld und in dieses Forum führten.

    Teils professionell beschäftige ich mich mit der Systematik chaotischer Vorgänge, so z.B. Kreativität und Aktienkurse. Es war und ist mir noch immer ein Rätsel und Wunder zugleich, dass solche individuell verursachbaren Resultate durch Kenntnis der Struktur vorhergesagt werden können.

    In einem Sommercamp lernte ich einen sehr netten Herrn kennen, der sich recht ernsthaft mit Astrologie beschäftigt. Das Interessante für mich war, dass er von Raum-Zeit-Qualitäten sprach, die auf astrologischer Basis auch wieder vorhersagbar sind. Wendet man dies auf Börsenkurse an, ist die Zuverlässigkeit wieder überdurchschnittlich hoch, also noch eine Struktur.

    Diese Beobachtungen führten mich dann zu der Annahme, dass in unserer scheinbar chaotischen Welt weit mehr Struktur vorhanden ist, als wir Individualisten meinen.

    Kurz vor Weihnachten war ich dann auf einem Business-Meeting mit ca. 300 Personen. Die wenigsten dieser 300 Personen kennen sich, so dass die Sitzordnung abends beim Dinner wahllos war. UNd was soll ich sagen, links von mir ein Matrixer und rechts auch einer. Matrixer ist für mich schon seit langem die Bezeichnung für all jene, deren Horizont nicht an den Grenzen der 3. Dimension existiert.

    Es war ein prächtiger Abend. Wir unterhielten uns über das Gesetz der Anziehung, schoben unser Kennenlernen auf das Gesetz der Resonanz und ich erhielt eine Menge Buchempfehlungen. Da dies kurz vor Weihnachten war, hatte ich genügend Zeit, um einiges von Gregg Braden und über The Secret zu lesen und vieles von Kurt Tepperwein zu hören. Der Januar war für mich eine Sensation. Vieles lief so gut, dass es schon an Wunder grenzte. Mein Verhältnis zu vielen Menschen wurde besser und entspannter, einige Versuche an der Börse funktionierten auch prächtig und ich fühle mich saugut. Nichts hat es geschafft, in mir negative Gefühle zu verursachen.

    Auf dem Punkt könnte man ja eigentlich verharren, Affirmation betreiben und einfach nur noch glücklich sein.

    Und dann habe ich aber in einem Forum von Scheinfeld gelesen, mir das Buch gekauft und es gelesen. Und ja, ich muss ihm recht geben, (leider) vollumfänglich. Für mich hat er die noch offenen Fragen beantwortet und daher ist er für mich momentan das Maß der Dinge. Aber wie sagte letztens einer so schön: Die Wahrheit ist nur der aktuell akzeptierte Irrtum.

    Dennoch, ich möchte dieser mich momentan sehr glücklich machenden Illusion entspringen und die maximale Gestaltungsfreiheit erlangen. Diesen luxuriösen Anspruch leiste ich mir. Falls es nicht klappt, kann ich ja immer noch zur Affirmation zurückkehren. Wink

    Soviel zu mir und nun noch eine Idee, die eigentlich die einzige Rechtfertigung dafür ist, dass dieser Post in dieser Rubrik erscheint. Sollte der Admin der Meinung sein, das gehört doch alles unter off-topic, dann möge er den Post bitte umhängen.

    Auch wenn ich mich in einigen Posts gegen Affirmation ausgesprochen habe, so kann ich den Segen verstehen, der durch Affirmation entstehen kann. Etwas konkretes positives kann affirmiert werden und alleine der Gedanke an das positive verschafft ein leichteres Herz. Dennoch bin ich der Meinung, dass Affirmationen uns nur noch mehr in Phase 1 halten und Feel-Good-Pillen sind.

    Nun haben wir aber alle Termine in unseren Kalendern, die wir im Ausgang kritisch sehen und uns gerne etwas Kraft vorher aufbauen wollen und vielleicht auch den Ausgang z.B. eines schwierigen Gespräches im Vorfeld positiv beeinflussen wollen.

    Folgende Technik (ich nennen sie "antizipierender Prozess") wende ich an. Im Triz gibt es zur Auffindung von Schwachstellen technischer Systeme die antizipierende Fehleranalyse. Bei dieser überlegt man sich, wie ein System sabotiert werden kann, um dann zu ermitteln, wie dies vermieden werden kann. Ich stelle mir bei Gesprächen, die schwierig werden könnten vor, dass sie tatsächlich schwierig werden. Ich affirmiere also den schlechtest möglichen Ausgang des Gespräches. Und wenn ich das dann so richtig schön als Film vor meinem inneren Auge habe, wende ich den Prozess an, denn ein unangenehmes Gefühl habe ich alleine schon durch die Affirmation. Ich entziehe dann der Affirmation die Energie und freue mich auf das Gespräch. Und siehe da, alle seither auf diese Weise vorbereiteten Gespräche waren positiv, auch die schwierigen. Ich werde jetzt diese Methode auch auf andere in der Zukunft befindliche Ereignisse anwenden und würde mich freuen, wenn Ihr Eure Meinung zu meinen Gedanken äußern würdet.

    Beste Grüße
    Franz
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    Gast
    Gast

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    Beitrag  Gast am Fr Feb 18, 2011 10:52 am

    Lieber Franz

    Herzlich willkommen im Forum! Ich bin auch noch recht "frisch" hier. Und ... in der Tat ist es recht "ruhig" auf diesen Seiten - gerade auch im Vergleich zu anderen Foren, die ich kenne - aber das finde ich gar nicht so schlimm. Manchmal bin ich von der Dynamik und dem Tempo anderer Foren fast überfordert.

    Das, was Du beschreibst, kenne ich unter den Begriff Worst-case-Technik und auch Robert Scheinfeld beschreibt ihn in seinem Buch (S. 150).

    Herzliche Grüsse

    Oneness flower




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