Raus aus dem Geld-Spiel

Diskussionen rund um das Buch von Robert Scheinfeld


    Euphoria Spiel

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    lin

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    Beitrag  lin am Sa Sep 25, 2010 12:19 pm

    du wirst es nicht glauben pfefferherz,

    jetzt habe ich noch so getönt, dass ichs bestimmt hinbekomme und es klappt nicht Smile
    es ist schlimm - ich kann mich nicht an das totale glücksgefühl erinnern - ich kann es nicht mehr herholen -
    ich war offensichtlich lange nicht mehr glücklich, DARUM übe ich weiter, aber nicht mit druck, ich kann ja nichts dafür, warum sollte ich druck in eine sache geben nur weil ich mich nicht an glück erinnern kann -
    wenn es mir diese woche nicht gelingt, dann spiele ich nächste woche weiter es ist nur ein spiel - bei manchen dauerts eben länger bis sie es halbwegs beherrschen -

    zur anregung lese ich mir jetzt rheas beiträge über ihre neue liebe durch - vielleicht fällts mir dann wieder ein - verliebt war ich ja auch schon Very Happy
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    Beitrag  unitcircle am Sa Sep 25, 2010 12:38 pm

    Liebe Pfefferherz,

    ich kann es sooooo nachempfinden wie du dich fühlst, gestern abend habe ich auch gedacht ich wäre einfach zu "blöde" um das Spiel mitzuspielen, es ist soviel negatives passiert.....den ganzen Tag über hatte ich immer wieder Wutausbrüche und das Gefühl mein ganzes Leben bestünde nur aus Chaos.

    Was mir geholfen hat: ich habe das Chaos akzeptiert.....ich wurde ruhiger danach......dann habe ich begonnen darüber nachzudenken was wäre für mich jetzt am wichtigsten...... ich brauche Ruhe - dann habe ich meinen Freund gebeten, dieses Wochenende nicht zu kommen (wir führen eine Fernbeziehung), ich brauche eine Pause.

    Ich habe es mir gestern Abend vor dem Fernseher gemütlich gemacht und mir Das Supertalent angeschaut. Die Stimmen von den beiden jugendlichen Sängern haben mich zu Tränen gerührt, es war so schön!!!!!!

    Und heute morgen? Nun das Spiel geht heute weiter (habe ich beschlossen). Mein Grundgefühl heute ist neben einer gewissen Skepsis doch auch Neugier, ich bin heute zufrieden-kein richtiges Glücksgefühl, aber bislang hatte ich keinen Wutausbruch. Doch - ein kleines Glücksgefühl hatte ich heute morgen schon: Es schien die Sonne und es ist warm als ich mit unserem Hund spazieren war....

    Aber ich stimme Tigerzahn zu, in diesem Spiel gibt es keine Looser, nur Gewinner!

    In diesem Sinne...
    Viel Spass heute
    LG
    Hanna
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    Beitrag  Tigerzahn1 am Sa Sep 25, 2010 2:02 pm

    Liebe Hanna,

    gratuliere! Du hast doch schon den 1. richtigen Schritt gemacht. Denk nicht über dein (vermeintliches) Chaos nach. Denk nur dran, was dich jetzt im nächsten Moment erfreuen würde.
    Mir fällt es auch schwer, mich an mein Frisch-verliebtsein zu erinnern. Es ist nicht einfach. Ich neige eher dazu, dann der alten Zeit ein wenig nachzutrauern. Ein Gefühl, dass ich eigentlich nicht wollte. Also versuche ich wenigstens Freude in mir zu erzeugen. Das fällt mir leichter. Worüber kann ich mich freuen? Was gab es in meinem Leben, über das ich mich so richtig gefreut habe? Ob Großes oder Kleinigkeiten - der Gedanke daran bringt das richtige Gefühl! Jeder negative Gedanke, der mit im Schlepptau sitzt, wird kathergorisch verdrängt! Bis jetzt klappt das so. Ich will mich da vorsichtig ausdrücken. Jedenfalls hab ich mich heute nicht geärgert, dass ich noch mal los musste, weil ich beim Einkaufen was vergessen hatte und über die anderen Kleinigkeiten, die nicht so geflutscht sind. Egaaaal! Ich will gut drauf sein! Und es funktioniert!

    @Pfefferherz
    Wer ist der Looser? Der, der aufgibt? Oder der, der es versucht? Aber eigentlich gibt es ja keine Looser. Daher schade, dass du dir so einen Stress machst. Es ist ein Spiel! Aber du kannst es ja immer mal wieder spielen. Dann eben später! Aber lass dich nicht entmutigen: Es klappt ganz sicher auch bei dir - denn so ist das Gesetz!

    Alles Liebe,

    Tigerzahn
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    Beitrag  achim-martin am Sa Sep 25, 2010 3:15 pm

    Hallo,

    es ist ein Spiel, deshalb ist es ja so erfolgreich. Und wir spielen es in der Gruppe, damit man nicht bei Problemen aufgibt. Das Leben ist genauso ein Spiel und wir sind hier nicht allein, damit wir nicht gleich die nächste Klippe runterspringen, wenn wir nicht gleich klarkommen in dieser Welt.

    Wichtigste Regel ist und bleibt das Akzeptieren der aktuellen Situation. Auch das Annehmen des Genervtseins, der Frustrationen - nur dann können sie sich auf Dauer auflösen. Das ist das Tao, unser Weg.

    Erst, wenn man locker gelassen hat beginnt man, einfach an schöne Dinge zu denken, die man mag, wo man sich wohlfühlt. Am Strand, beim Verliebtsein, im Spa, die Vorfreude auf Urlaub, unsere Kätzchen oder Hunde, wie sie sich jeden Tag freuen, rumzutollen etc. pp.
    Und dann fühlt man sich auf einmal ganz wohlig und angenehm. Dann sagt man sich bewusst, ich bin glücklich, richtig glücklich! Es macht richtig Spaß, dass ich mich jetzt so richtig glücklich fühle - und viele andere sind genau jetzt ebenfalls glücklilch. Das bin ich jetzt immer...

    So oder so ähnlich kann man diese Momente erzeugen und eine Weile festhalten. Da aber das Leben ein Tao ist, ein Weg der unendlichen Möglichkeiten in Zeit und Raum, daher aber wird es auch wieder Zeiten der Unruhe und Verwirrtheit geben. Diese akzteptiere ich vollkommen in mir, und danach ... siehe oben...! Smile

    Ich bin so froh über jeden hier, wie offen und ehrlich allesamt über ihre Erfahrungen sprechen. Das tut unglaublich gut und vereint! Jeder stellt die richtigen Fragen, überlegt sich für sich und andere Lösungen und es macht riesig Spaß! Euch allen ein großes Dankeschön und auch in nächster Zeit die Gelassenheit, Freude einfach anzunehmen.

    Liebe Grüße

    Achim Smile

    P.S. Es ist sehr schön auch die Erfahrungen der Mitglieder im SecretForum zu lesen. Dort wurde ja der Euphoria Thread eröffnet. Sie geben Tipps und wie sie es erlebt haben. Hier der Link:
    http://the-secret-forum.org/viewforum.php?f=8
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    Beitrag  Pfefferherz am Sa Sep 25, 2010 3:29 pm

    Hallo,

    dankeschön für eure tollen Antworten!! sunny Es ist erstaunlich und erschreckend zugleich, dass genau da, wo ich mal versuchen wollte, gut drauf zu sein, allerhand aus der Tiefe meiner Seele nach oben schwappt. Achim, du hast recht, momentan bleibt mir nichts anderes als das zu akzeptieren. Ich habe seit gestern ein großes Unwohlsein, das sich auch körperlich ausdrückt über Halsweh, Nackenverspannungen, Herzenge, Müdigkeit und leicht panische Momente. Ich bin, u.a. auch dank des Austausches hier, auf meine tiefsitzende Angst vor Beziehungen gestoßen und fühle mich damit noch recht hilflos. Sad confused Natürlich gibt es trotzdem Dinge über die ich mich freue, wie unseren Familienhund wiederzusehen und zu knuddeln, eure Beiträge zu lesen, gute Freunde zu haben und vielleicht erwartet mich heute noch das ein oder andere Wunder, wer weiß. Meine Sorge ist wohl eher durch Glücksgefühle bunte Farbe auf eine schimmelige Wand zu streichen. Der Schimmel kommt halt früher oder später wieder durch.
    Ich freue mich sehr über euch, ihr seid echt klasse. Danke für eure Gedanken.

    Habt einen schönen Tag.

    Pfefferherz
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    Beitrag  tao am Sa Sep 25, 2010 4:52 pm

    Hallo ,

    danke Achim für den Newsletter, hab den von Euphoria jetzt auch bekommen.

    Heute am 2. Tag bin ich sehr erschöpft, irgendwo ist meine ganze Energie hin, aber ich weiß nicht wo ?..mach mal kurzen "Prozess" damit...

    Ist aber egal, jetzt nach einem guten Mittagsschlaf und einer Tasse Kaffee gehts besser, nachher auf eine Party - ganz ohne irgendwelche Erwartungen. Einfach nur genießen, und wenn was Negatives dazwischenkommt, einfach einatmen und durchlassen, loslassen.

    Ich wünsche Euch allen einen schönen Samstag und viel Wohlgefühl

    Liebe Grüße
    TAO-Rita Smile
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    Beitrag  achim-martin am Sa Sep 25, 2010 6:40 pm

    Hallo,

    mir geht es nicht viel anders als den meisten. Aber wie heißt es so schön, das was man nicht haben möchte, muss man erst einmal hinnehmen und akzeptieren. Im Scheinfeld Prozess ist das ja auch der erste wichtigste Schritt. Erst, wenn man das gemacht hat, kan man weiter gehen.

    Das ganze ist ein Spiel, darüber sollte man sich immer wieder klar werden. Sonst wird es zu ernsthaft. Das berühmte Kaschieren der Probleme durch Dauergrinsen. Genau das wäre aber falsch. Macht doch ggf. den Prozess, dann etwas beruhigen und ne Tasse Tee oder Kaffee, dann bewusst die Aufmerksamkeit lenken und wenn es dann gut läuft, in Glücksgefühle reinsteigern, und sei es nur kurz. Aber entspannt bleiben, sonst gibts den Rebounce, wo man wieder tief fallen kann.
    Wenn ich mit meinem höheren Selbst rede, dann sage ich durchaus, dass es mir weniger Eier kredenzen möge, und das geht auch schon recht gut.

    Aber dadurch, dass ich in einer Partnerschaft lebe, muss ich mich auch mit den Gefühlen desseslben auseinandersetzen. Bei uns ist es in etwa so, dass wenn ich gerade gut drauf bin und ich das vermitteln möchte, er genau entgegengesetzt reagiert - und dann kommen frustrierende Bemerkungen zu diesem und zu jenem, Geld wird zum Thema und der Weltuntergang schlechthin. Das ist mein persönliches Dilemma, oder auch meine Aufgabe, dies zu lösen. Den Knoten zu entflechten - sodass wir beide davon profitieren und frei sind.
    So mache ich immer mal wieder Ho'oponopono derzeit, denn es kommt ja alles aus uns selbst heraus, da liegt die Lösung zu unserem Glück. Nicht im Partner oder einem Gewinn, sondern in uns selbst. Diese Problematik habe ich schon zuvor aufgezeigt, ich schreibe hier ganz offen um zu zeigen, dass es normal ist. Ich nehme es inzwischen auch an und mein Partner arbeitet von seiner Seite aus gleichfalls daran.

    Damit möchte ich Mut machen, das Leben zu akzeptieren und zu genießen. Diese Reise der emotionalen Achterbahnen. In den Medien wird uns oft ein Spiegel vorgehalten und daraus Vorwürfe gemacht. Wir bekommen vermeintliche schändliche Menschen vorgestellt - haben sie doch tatsächlich ihre Frau betrogen oder einer gar hinterher geschaut...und derartige Beurteilungen, die ganz subtil in die Köpfe der Menschen gepflanzt werden - und dann leben wir unterschwellig mit Schuldgefühlen, Ablehnung und Frustration. Diese Blockaden gehören aufgelöst und abgearbeitet, sowas geschieht meist nicht von heute auf morgen. Erwartungshaltungen sind daher eher hinderlich.

    Das Spiel aktiviert alles und lässt es uns intensiver erleben. Deshalb nochmals mein Rat, es locker angehen zu lassen, wenn einen der Katzenjammer packt.

    Noch etwas, diese Phasen der Frustration, wo man denkt, es sei alles umsonst, sind wichtig. Nur durch den Leidensdruck suchen wir nach Lösungen. Es werden Entscheidungen getroffen, die vielleicht längst überfällig waren. Danach fühlt man sich schon erheblich besser und freier.

    Liebe Grüße

    Achim Smile
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    Beitrag  Pfefferherz am Sa Sep 25, 2010 8:08 pm

    Hallo,

    schön dieser Austausch hier!! Ich spüre vermehrt, diesen ewigen Kampf leid zu sein. Ich habe lange für meinen Traum gekämpft und nun nur noch das Bedürfnis, alle Waffen von mir zu strecken und ggf. damit zu leben, meine Ängste nie überwinden zu können. Ich bin müde. Müde vom Dauerkampf. Vielleicht bin ich somit auf unerwartete Art und Weise bei Regel Nr. 1 angelangt. Wink Idea

    Danke Achim. Ich habe deinen Beitrag sehr gerne gelesen und werde es heute Abend sicherlich noch einige Male tun.

    Alles Liebe

    Pfefferherz
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    Beitrag  Tigerzahn1 am So Sep 26, 2010 2:45 am

    Hallo ihr Lieben,

    auch bei mir läuft nicht alles rund, auch wenn das alles in den letzten Beiträgen anders klang. Meine Gäste waren da, aber der Verlauf war anders, als ich mir das erhofft hatte. Auch schön, aber eben anders. Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt. Kann man sich eigentlich jemals frei von Erwartungen machen? An so einem Punkt werde ich plötzlich wieder hilflos. Hab ich aufgrund eines Mangels Erwartungen entwickelt? Und schon bin ich wieder in der Grübelschleife. Eigentlich war es doch ein schöner Abend. Warum mache ich mir das selbst kaputt, nur, weil meine Erwartungen nicht erfüllt wurden? Warum kann ich nicht damit zufrieden sein, dass der Abend schön und harmonisch verlaufen ist? Warum noch mehr wollen? Das ist doch schon mehr als genug! Ich komme mir vor, als ob ich mit einem verschobenen Fokus rumlaufen würde.

    @Achim
    Ich muss das mal sagen: Ich finde das bemerkenswert, dass du so offen über deine Beziehung schreiben kannst und uns auch an eurem Beziehungsleben ansatzweise teilhaben lässt. Das finde ich sehr faszinierend. Res-pekt!
    Ich glaube, ich habe heute meine Freundin verblüfft: Sie kennt mich fast genauso lange, wie ich mit meinem Partner zusammen bin. Die meiste Zeit habe ich mich über ihn beklagt. Irgendwas war immer zu beklagen, zu bekritteln, zu bejammern. Seit einiger Zeit habe ich beschlossen, die Situation zu akzeptieren. Er ist nun mal mein Partner. Er ist dazu da, mir was zu spiegeln. Ich lerne an ihm. Und es ist gut so. Byron Katie hat mir die Augen geöffnet. Seit dem läuft es bei uns zuhause harmonischer, humorvoller, entspannter ab. Einfach besser. Ich denke, wir sind auf einem guten Weg. Ich bin auf einem guten Weg. Es geht mir gut damit. Vorher hab ich immer widerstrebt. Nix von ihm oder an ihm war gut genug. Jetzt ist es gut.
    Du hast vollkommen recht: Man muss die Situation akzeptieren, dann verliert sie an Schärfe und Kraft. WIR sind es, die dem Ganzen mehr Bedeutung beimessen, als oft nötig ist. Das macht alles leichter. Selbst, wenn wir mal eine Missstimmung haben, gehen wir anders damit um.

    @Pfefferherz
    Ich kenne das mit dem Kämpfen. Meine Mutter hat auch immer ihr Leben lang gekämpft. So hab ich dann weitergemacht. Kämpfen? Das bin ich auch leid. Ich kämpfe nicht mehr. Und siehe da, die Dinge fügen sich auch ohne mein machtvolles Zutun - oder sogar erst recht. Wie heißt es doch so schön: Widerstrebe nicht dem Übel - dadurch erwächst es an Macht. Ich lehne mich jetzt zurück und versuche, die Dinge auf mich zukommen zu lassen. Und dann, wenn sie da sind, kann ich immer noch entscheiden, wie ich mich verhalten will. Nicht vorher alle Möglichkeiten und Eventualitäten durchspielen und durchgrübeln. Das hat alles immer nur noch schlimmer gemacht. Ich kämpfe nicht mehr um Anerkennung. Die bekomme ich ja doch nicht - egal, wie sehr ich mich anstrenge. Also kann ich es auch gleich lassen. Und plötzlich kommt sie dennoch. Ganz ohne Anstrengung (oder vielleicht grade deshalb?).

    @Achim nochmal
    War das mit dem Dauergrinsen auf mich gemünzt? Wenn ja, hast du mich falsch verstanden! Ich hab wirklich dieses "Dauergrinsen" gehabt, weil ich mich einfach wohlgefühlt habe. Die meiste Zeit jedenfalls. Ich habe nix damit überspielt - das könnte ich nicht. Dafür bin ich zu grüblerisch. Aber auch mal nicht sich in eine Situation hineinzusteigern sondern mit einem Lächeln drüberwegzusehen ist für mich neu und erholsam. Und zeigt seine positive Wirkung. Nix ist wirklich so wichtig, dass es diesen Aufwand rechtfertigt. Anders geht es mir besser und macht das Leben leichter. Nicht vergessen: Es ist MEIN Hologramm! Ich gebe allerdings zu, dass mir das (noch nicht) immer und stetig gelingt. Aber immer öfter. Oder zumindest derzeit öfter. Alles weitere muss ich abwarten. Jedenfalls freue ich mich schon auf den 3. Tag des Spiels!

    Mir scheint, dass du auch noch ein paar festsitzende Glaubenssätze mit dir herumschleppst. Hast du mal "The Work" von Byron Katie gemacht? Du bezeichnest deine Beziehung als dein Dilemma: Ist es so? Kannst du wirklich wissen, dass das wahr ist? Dilemma klingt beinahe nicht ganz fair. Es ist nur ein Dilemma, weil DU es so siehst. Aber ist es wirklich ein Dilemma?...

    Ok. Ich sollte jetzt aufhören. Auch kleine müde Tigerzähne müssen wissen, wann es gut ist.

    Laughing

    Ich freue mich auf euch am 3. Spieltag!

    Alles Liebe,

    Tigerzahn
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    Beitrag  naoko am So Sep 26, 2010 12:30 pm

    Guten Morgen, liebe Mitspieler Very Happy

    Wieder ein neuer Tag und wieder eine neue Chance glücklich zu sein ^^

    Bei mir läuft es bisher sehr gut, fast besser als je zu vor. Was wahrscheinlich auch mit einer Theta-Healing-Sitzung am Freitag zusammenhängt.Denn seitdem fühle ich ständig richtig intensive Liebe für alles, soo stark habe ich das vorher noch nie empfunden! Shocked
    Ich versuche diese Gefühle dann auch immer gleich zu verstärken und das gelingt ganz gut.

    Ich mach mir das Spiel, wie ihr auch, extra spannend indem ich mir Situationen erzeuge, die so gar nicht zum lachen sind. Aber hey, das gehört ja auch dazu, und bringt wieder wertvolle Erfahrungen mit sich.

    Es ist wirklich lustig, wie viel mit Spielbeginn auf einmal schief geht. Also versteht mich nicht falsch, wenn man da drinsteckt ist es natürlich ganz und gar nicht lustig. Aber wenn man es von der Metaebene aus betrachtet, ist es unterhaltsam. Und ich denke diese Metaebene zu erreichen ist auch das Ziel, anstatt sich mit dem Spieler/dem Schmerzkörper/dem Ego, oder was auch immer, zu identifizieren.
    Mir tut es jedenfalls sehr gut mich zu beobachten, wie oft ich in Negativität versinke und wie oft ich gegen Situationen ankämpfe. Oder eben das Ego Wink

    Es ist lustig, ich kann mich kaum aufs schreiben konzentrieren, weil ich wirklich so aufgeregt bin vor lauter Freude Very Happy Ich grinse übers ganze Gesicht und bin ganz hibbelig. ^^

    Ich schick euch ganz viel Glück, Euphorie und natürlich Liebe!! Ich hab mehr als genug davon ^^
    Einen wunderbaren Tag euch allen!

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    Beitrag  achim-martin am So Sep 26, 2010 3:40 pm

    Liebe Tigerzahn, liebe Naoko und alle anderen Mitleser,

    das waren bemerkenswerte Beiträge, indem sie den Kern der Sache treffen, sobald man tiefer in die Materie einsteigt. Ganz ehrlich, da wünschte ich mir manchmal auch einfach nur mehr Naivität, um nicht so weit zu denken - aber man ist so wie man ist. Das hat ja auch seinen Grund, und deshalb beklage ich mich mit dem Gesagten auch nicht.

    Tigerzahn, nein - das mit dem Dauergrinsen war ganz und gar nicht auf Dich gemünzt, sondern galt all jenen, die annahmen, alle anderen haben es geschafft und grinsen vor sich hin, sind glücklich und haben "es geschafft". Es galt dabei deutlich zu machen, dass es nicht um ein Übertünchen der Gefühle geht, sondern um ein Akzeptieren, Verarbeiten und dann loslassen.

    Was Du schreibst kann ich sehr gut nachvollziehen. Wenn Du über die Erwartungen hinsichtlich der Party schreibst, das kenne ich auch. Wieso ist das nur so? Inzwischen habe ich das aber weitgehend abgelegt. Der Barfußdoc schrieb mal, man solle sich nicht so viele Regeln und Erwartungen auferlegen, dann können diese nicht gebrochen werden. Weder von mir selbst, noch von anderen. Also einfach mal den lieben Gott einen schönen Tag sein lassen (oder wie diese Redensweise noch ging...) und es ist alles gut.

    Ich sehe auch meinen Partner nicht als jemanden an, der mich nervt. Das kommt vielleicht manchmal so rüber - das liegt dann daran, dass ich mich damit auseinander setzen muss, dass er eben anders tickt als ich. Das liegt an den Umständen unserer Aufteilung der Aufgaben und auch an seiner Persönlichkeit.
    Aber ich bin es, der das verarbeiten muss. So habe ich durch Secret etc. gelernt, dass es keinen Mangel gibt. Energie, Geld...alles nur Energiefluss, der sich manifestiert. Rede und denke ich aber ständig, das kann ich mir nicht leisten, hier muss ich aufpassen - dann erschaffe ich den Mangel.

    Kleines Beispiel: Ich lasse bewusst morgens beim Zähneputzen das Spiegellicht an. Es gibt mir Licht, Kraft und in gewisser Hinsicht einen hellen Tag. Schließlich ist genug davon da.
    Kommt er rein, macht er es aus - Energie sparen (hier kostet Strom die Hälfte von dem bei Euch). Diese Dinge passieren ständig. Supermarkt, kleinere Einkäufe - die sind stets mit Bemerkungen garniert. Wie soll man da in einer andere Schwingung als "Mangel" kommen?
    Das war nur ein Beispiel, ich bin dabei, daran zu arbeiten, dass ich mich von seinen Schwingungen nicht beeinflussen lasse. Er ist ok, vollkommen und so wie Gott ihn erschaffen hat. Sein Weg ist individuell gesehen anders als meiner. Also muss ich meine innere Sichtweise derart verändern, dass es auch emotional für mich ok ist.
    Wir lieben uns sehr und daher finden wir auch den richtigen Weg, damit umzugehen. Auch hier ist das Annehmen der Situation, auch meiner Gegenreaktion wichtig. Verdrängen bläht das Ganze nur auf.
    Die Beziehung ist in sofern mein "Dilemma", als das eben meine persönliche Sache ist, die ich hier auf der Erde erfahren und klären muss. Andere haben andere Dinge zu erledigen, um weiterzugehen, bei mir ist es diese Erfahrung. Wäre alles perfekt, bräuchte man auch nicht hier zu sein.

    Da fällt mir noch ein, das bringt mich auf Deinen ersten Absatz zurück. Unsere Erwartungen. Abraham sagt da immer: wir werden hier auf der Erde nie ganz ohne Kontraste sein. Kein Daueraufenthalt im Vortex - das gibts erst danach wieder.

    Naoko, das mit der Theta-Healing Sitzung ist bestimmt eine tolle Sache. Das Leben mehr und mehr aus der Beobachtungsposition zu betrachten und anzunehmen erleichtert auch vieles. Klappt nicht immer, aber doch schon recht oft. Da helfen einem aber auch die Jahre der Erfahrung.

    Das Spiel hier ist jedenfalls bislang für mich überaus positiv verlaufen. Ich mach auf jeden Fall weiter, auch darüber hinaus.

    Euch allen einen wunderbaren Sonntag noch

    liebe Grüße
    Achim cheers
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    Beitrag  Pfefferherz am So Sep 26, 2010 4:48 pm

    Hallo,

    @Achim Ich weiß nicht, ob du überhaupt noch Sichtweisen anderer benötigst, denn du klingst sehr klar. Wie schön! Mir kam bei Lesen deiner letzten Antwort der Gedanke, ob es für dich auch darum geht, den "Mangel" zu akzeptieren, also dass für andere Leute aus ihrer Sicht sehr wohl Mangel herrscht, eben in ihrer Realität. Es mag ja so sein, es gibt meine Realität, die des anderen und eine gemeinsame. Von der Metaebene mal ganz abgesehen. Du gehst da offensichtlich sehr bewusst mit ihm, was ich sehr vorbildlich finde.

    @Tigerzahn Dass die Dinge sich auch ohne unter Zutun erledigen und fügen, das habe ich auch schon erlebt. Aber man glaubt ja nur allzu schnell, dass etwas schiefgehen könnte, wenn man sich nicht anstrengt und möglichst viel tut. Tun ist ja ok, aber eben nicht gegen etwas. Ich akzeptiere aber auch langsam meinen automatisierten Kampfmodus. In dem Thread von mir werde ich vielleicht noch etwas zu meiner Beziehungsangst schreiben. Da gibt es noch die ein odere andere offene Frage. Vorerst möchte ich nur mal sagen, dass ich vorhin online eine Engelkarte gezogen habe, wie ich mit meiner Angst umgehen kann. Die Antwort war: „Gute Neuigkeiten!
    Es gibt jetzt Grund zum Feiern, und die Zeit ist gekommen, die Früchte deiner Arbeit zu ernten."

    Mir geht es heute ganz gut. Ich schwelge zwar nicht in Glücksgefühlen, habe aber momentan auch nicht das Bedürfnis danach. "Ganz gut" reicht mir heute. Ich brauche nicht mehr. Und wenn es doch noch auf die ein oder andere Weise geschehen sollte, freue ich mich natürlich auch.

    Euch allen einen guten, erfüllten Tag!

    Pfefferherz
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    Beitrag  achim-martin am So Sep 26, 2010 6:03 pm

    Hallo Pfefferherz,

    vielen Dank für Deinen Beitrag. Oh Mann/Frau, gerade ich benötige noch viele Sichtweisen! Denn oft klingt etwas zwar fantastisch klar und eingängig, aber emotional erlebt sieht das dann doch wieder gaaaanz anders aus. Very Happy

    Das was Du zum Mangel schreibst, das ist z.B. so eine neue Sichtweise. Ich sollte lernen, dass er Dinge anders sieht und auch anders schwingt. Mein Problem ist dabei, mich davon nicht anstecken zu lassen. Wie Ihr alle unschwer an meinen Beiträgen sehen könnt, habe ich durchaus handfeste Glaubenssätze (ob nun gut oder schlecht sei dahingestellt), bin also auch dominant darin - wenn es aber um Laune und Gefühl geht, da braucht nur einer vor mir zu stehen und zu jammern und ich fall um wie ein Baum im Wind.
    Da wäre dann wohl das Bambusrohr besser - mitschwingen und dann wieder in die eigene Ausgangsposition zurückpendeln. Beneidenswert. Wie gesagt, ich arbeite dran und z.Zt. will ich da auch nicht mehr drauß machen, als es ist - das Thema passte nur gerade.

    Pfefferherz, Du schreibst Du bist gerade ganz zufrieden, wenn auch nicht überschwenglich glücklich. Das ist doch schon wunderbar, oder nicht?! Sieht um einiges besser und angenehmer aus, als noch vorgestern.
    Das Universum schwingt auch nicht die ganze Zeit im Überglück und in Begeisterung. Es beobachtet, schwingt auf und ab, ohne Ende. Nun hat es sich aber - um auf das Spiel zurück zu kommen - gezeigt, dass man beim Empfinden von Glück und womöglich Euphorie noch mehr manifestieren kann als in zufriedener Gleichgültigkeit. Deshalb nutze die Stunden der Zufriedenheit und sage Dir hin und wieder, dass Du jetzt glücklich bist. Kein Abwägen oder Relativieren - Du bist glücklich...
    Es gibt ein Lied:

    Ich bin ja heut so glücklich, so glücklich, so glücklich...!
    Ich fühl mich augenblicklich, so glücklich wie noch nie! Tra la la... drunken

    Versuch's mal.

    Liebe Grüße

    Achim Smile
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    Beitrag  Pfefferherz am So Sep 26, 2010 8:45 pm

    Hallo Achim!

    Auch wenn du schreibst, dass das Thema für dich gerade gar nicht so akut ist, würde ich trotzdem gerne ein paar Gedankenfäden dazu spinnen. Ich kenne das nämlich selbst nur zu gut, dass ich meine Stimmung nicht halten kann, wenn andere mit negativerer Stimmung präsent sind. Meine Gedanken dazu sind eigentlich bloß, dass wir im Kern mit dieser Schwingung in Resonanz gehen. Das ist wie eine schöne Frucht (äußere Schwingung) mit einem fauligen Kern (innere Schwingung) und ein bisschen ist dabei sicher noch der Irrglaube, von der Stimmung anderer abhängig zu sein. Als Kinder hatten wir doch oft genug den Moment, wo man freudestrahlend in die Küche rannte, nur um eine raunzende Mutter zu sehen, die sich über die Nachbaren oder den Gatten aufregte. Das hat man schnell auf sich bezogen, vielleicht sogar den falschen Schluss gezogen, dass unsere gute Laune andere in Rage bringt. Dass es nicht ok ist, gut gelaunt und fröhlich zu sein, wenn andere schlecht gelaunt sind oder sogar weil andere dann schlechte Laune bekommen. Im ernst, ich habe einen Arbeitskollegen, bei dem kriege ich auf der Stelle schlechte Laune. Da kann ich auf dem Arbeitsweg Schutzkugeln um mich herum visualisieren oder mich positive einschwingen, so viel ich will. Ich treffe da sehr direkt mit meinem Thema das Grenzensetzens zusammen. Möglicherweise gibt es auch Menschen, die uns (unbewusst) anzapfen wollen, wenn wir so fröhlich umherschwingen. Ehrlich, ein Patentrezept habe ich auch noch nicht gefunden. Ho'oponopono? Oh, und so spontan schnellt sich noch der Gedanke dazwischen, dass wir glauben, uns nur mit anderen verbunden zu fühlen können, wenn wir uns stimmungsmäßig auf sie einschwingen. Das stelle ich mir gerade in Partnerschaft als schwierig vor. Ich bin gut drauf, aber ich liebe dich trotzdem? Hmm...

    Danke für deine schönen Zeilen an mich. Ja, ich bin glücklich. Glücklich, auch wenn ich ein Beziehungsschisser bin und mir "gerne" um dies und das Sorgen mache.

    Liebe Grüße

    Pfefferherz
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    Beitrag  Pfefferherz am So Sep 26, 2010 9:17 pm

    In den anderen Spielforen habe ich das gelesen und möchte nun auch gerne einiges sammeln, was ich mag. Regel Nr. 4 angewandt. cheers

    Ich mag schwedische Punschrollen.
    Ich mag unseren Hund.
    Ich mag warme Socken.
    Ich mag es frisch geduscht zu sein.
    Ich mag Antipasti.
    Ich mag meine Freunde.
    Ich mag das Buch, welches ich gerade lese.
    Ich mag Gedanken an schöne Orte.
    Ich mag lächeln.
    Ich mag es verstanden zu werden.
    Ich mag meine Füße.
    Ich mag warmen Apfelkuchen.
    Ich mag gute Musik.
    Ich mag Nagellack.
    Ich mag wohlige Düfte.
    Ich mag guten Humor.
    Ich mag Chai Tee.
    Ich mag Kaffee.
    Ich mag Laufen und Tanzen.
    Ich mag schöne Gespräche.
    Ich mag Paranüsse, Walnüsse und Cashewkerne.
    Ich mag meine Augen.
    Ich mag meine analytischen Fähigkeiten.
    Ich mag Pizza.
    Ich mag kühles Bier.
    Ich mag das Meer.
    Ich mag meine Familie (trotzdem Wink )
    Ich mag feinen Sand unter meinen Füßen.
    Ich mag Radfahren.
    Ich mag Schönheitspflege.



    sunny sunny sunny sunny sunny sunny sunny sunny
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    Euphoria Spiel - Seite 2 Empty Re: Euphoria Spiel

    Beitrag  achim-martin am Mo Sep 27, 2010 12:02 am

    Hallo Pfefferherz,

    das sind halt so die Fragen die man sich stellt. Und damit geht man dann um, lernt sich auf sich selbst zu fokussieren. Ho'oponopono ist da in der Tat für mich eine große Hilfe, und so werden die Zeiten, wo ich von anderen, auch meinem Partner beeinflusst werden, doch weniger. Es ist ja nicht so, dass er ein Miesepeter wäre oder so. Ohne ihn würde ich nicht wachsen können, da bin ich mir sicher. Selbiges gilt für ihn. Aber das ist dann ein anderes Thema.

    Tolle Idee zu schreiben, was Du so alles magst! Schon der Duft von Kaffee tut mir gut...

    Liebe Grüße

    Achim Smile
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    Euphoria Spiel - Seite 2 Empty Re: Euphoria Spiel

    Beitrag  anna am Mo Sep 27, 2010 11:02 pm

    Hallo,
    interessant, dass einige am Anfang gleich mal mit etwas konfrontiert wurden was nicht gerade die Euphoria Gefühle sprühen lassen konnte.
    Ging mir genauso!
    Gleich Freitag vormittags macht es rumms...gleich ein ganz heftiges Ding, was mich weit zurückbringt bis in die Kinderzeit .....und seither kommt es leider immer wieder............mache dafür Ho´oponopono und andres
    Liebe Grüße
    Anna
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    Euphoria Spiel - Seite 2 Empty Re: Euphoria Spiel

    Beitrag  Tigerzahn1 am Di Sep 28, 2010 8:19 am

    Hallöchen,

    also seit 2 Tagen fällt es mir richtig schwer, Glücksgefühle zu erzeugen. Ich fühle mich zwar wohl und bin guter Laune, aber die Glücksgefühle à la Verliebtheit lassen sich kaum noch aktivieren. Ich glaube, das Thema hat sich für mich ausgelutscht. Ich muss zunehmend versuchen, neue glückliche Erinnerungen aus meiner Vergangenheit vorzukramen - und leider gibt es da nicht so viel, wie ich feststellen muss. Zumindest nichts, was mir im Gedächtnis haften geblieben ist. Schwieeerig...Rolling Eyes

    Ich hoffe, bei euch klappt es besser!

    Ich wünsche euch einen erfolgreichen Tag 5!

    Gruß

    Tigerzahn
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    Euphoria Spiel - Seite 2 Empty Re: Euphoria Spiel

    Beitrag  Pfefferherz am Di Sep 28, 2010 12:23 pm

    Ja, Mensch, hier ist ja was los! Habt ihr den Newsletter für heute erhalten? Ich finde er passt ganz hervorragend zu den alten Wunden und Hindernissen, die viele von uns Spielenden derzeit ereilen. Ich stecke da auch noch mittendrin, bin aber nicht mehr allzu enttäuscht davon, dass das Spiel mich nicht Ekstase bringt. Eigentlich hat Nina Nell es selbst treffen erklärt, wie ich das so sehe.

    Trotzdem allen einen schönen Tag!!

    Pfefferherz
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    Euphoria Spiel - Seite 2 Empty Re: Euphoria Spiel

    Beitrag  achim-martin am Di Sep 28, 2010 1:49 pm

    Hallo,

    das stimmt, der Letter war genau passend.

    Leute, die das Buch schon kannten und bewusst gespielt hatten, sind da durch, und auch wenn man schon mit Scheinfelds Prozess viel abgearbeitet hat, gehts gut. Aber wie Nina schreibt, das hochfahren der Glücksgefühle weckt eine emotionale Erwartungshaltung und die puscht die Sehnsüchte nach Erfüllung, also bekommt man alte Blockaden serviert, die aufgelöst gehören.

    Wir haben da ja unseren Prozess und/oder Ho'oponopono.

    Was persönliches von mir: Gestern war ich im Abraham Forum, wo sie einen Link zu Abraham reingestellt hatten. Es ging darum, wie man mit der Meinung anderer uns gegenüber klarkommt. Lassen wir uns davon berühren, beeinflussen etc...
    Zwei witzige Dinge kamen in dem 13 minüten Beitrag raus: erstens, die sog. anderen sind unsere Lehrer. Auch wenn sie uns Schmerz zufügen, wir sollten ihnen dankbar sein, denn sie sorgen dafür, dass wir weiterwachsen. Da diese anderen jedoch nicht in unserem eigenen Vortex sind (schließlich gabs ja den Ärger mit ihnen, was der Beweis ist), daher sollte uns ihre Meinung über sie auch gar nicht interessieren. Wir sollten sie jedoch vollkommen annehmen und lieben - sie haben uns schließlich geholfen, und sie sind genauso göttlich wie wir es sind.
    Das sie nicht in unserem Vortex sind liegt daran, dass wir eine Version von ihnen in unserem Vortex geschaffen haben, die sie im Äußeren nicht erfüllen können. Also fokussieren wir uns auf die Dinge an ihnen, die uns zusagt - lassen das andere aber zu und akzeptieren es. Das wurde im Bericht noch eindringlicher erläutert.

    Zweitens, was ebenfalls sehr aufschlussreich war: Das beste am Vortex ist, wenn man hineinkommt. Man ist dann in völligem Einklang mit seiner Source, seiner Quelle und der Urenergie. Ist man jedoch länger drin, wird uns schnell langweilig... Daher kommen dann wieder die Kontraste und das menschliche Drama beginnt von neuem. Auch hier: Annehmen, Akzeptieren.

    Ich selbst übe das bekanntermaßen mit meinem Partner. Jedesmal, wenn er jetzt Signale des Frustes aussendet, welche mich in meinem Gleichgewicht stören (könnten), sage ich mir: Danke! Danke, dass Du mir jetzt zeigst, wer ich bin und dass ich mich auf mich selbst konzentrieren muss, was die Gefühle angeht. Ich nehme ihn bewusst an und liebe ihn intensiver als zuvor.
    Außerdem muss ich jetzt doch oft über mich schmunzeln, wenn ich ablehnend reagiere.

    Diese Lektionen sind manchmal anstrengend, denn sie beschäftigen einen im Grunde dauernd. Insgesamt aber erhöht sich die Schwingung, das spüre ich deutlich. Loslassen gelingt jetzt leichter und für längere Zeit. Die Erfolge im Äußeren tun ihr übriges um das zu bestätigen.

    In diesem Sinne,

    liebe Grüße

    Achim cheers
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    Beitrag  Tigerzahn1 am Di Sep 28, 2010 5:20 pm

    @Achim

    ähem...*räusper* Embarassed Was meinst du mit "Vortex"? Wenn ich danach google, erschließt sich mir der Sinnzusammenhang erst recht nicht mehr...

    Tigerzahn
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    Beitrag  achim-martin am Di Sep 28, 2010 7:26 pm

    Hallo Tigerzahn,

    oh bitte entschuldige. Den Vortex Begriff gibts aus den Abraham Büchern und Clips bei youtube. Damit bezeichnen sie (diese Energieform, die durch Esther Higgs spricht), also damit bezeichnen sie so ungefähr den Raum der Vorlage welche wir uns erschaffen haben. Wir kreieren die Vorlage, geben Energie hinzu und erschaffen so unser Hologramm, in dem wir leben.

    Im Vortex ist man auch, wenn man tot ist. Eigentlich ein perfekter Zustand. Solange wir keine Kontraste (Wünsche, Begehren) haben, sondern eins mit der Urquelle sind, solange befinden wir uns im Vortex. Gedanklich, emotional. Man kann also dort sein, und der Nachbar ist es nicht.
    Die Kontraste aber holen uns da schnell wieder raus, denn wir versuchen dann, die Schwingungen anzugleichen, indem wir das Ziel erreichen. Dies ist ein Prozess, durch den wir wachsen. Ein Zurück des Bewusstseinswachstums gibt es nebenbei bemerkt übrigens nicht mehr.

    Es ist eine andere Art zu erklären, was bei Scheinfeld und dem Ho'oponopono passiert. Ich selbst habe Erwartungen, Hoffnungen an Dinge, Ereignisse, Menschen. Solange diese nicht meinem Vortexbild entsprechen, fühle ich Unbehagen, Nervosität, Begehren, Frustration, Wunschdenken etc. Gleiche ich die Diskrepanz aus, so befindet sich mein selbst und das Ziel im Einklang, sind im Vortex.

    Aber wie schon erwähnt, das könnte auch langweilig sein, immer im Vortex zu sein.
    Mir ging das vor ein paar Monaten so in einer nachgemachten Grotte mit Salzwasser aus dem Toten Meer. Es war herrlich darin zu gleiten, Über einen die Felssimulation mit Sternlichtern, japanische Zen Musik, einfach göttlich. Nach fünf Minuten aber fragte ich mich, wie es wohl wäre, so in dieser himmlischen Perfektion auf ewig zu sein... Es war wie Abraham es sagten: you get bored... Also das Reinkommen in diesen Zustand ist wundervoll, aber es ist durchaus sinnvoll hier im Jetzt weiter zu machen, Kontraste zu erleben.

    Wir müssen nur lernen, dem Tao zu vertrauen. Alles ist im Kern gut so wie es ist - relaxen ist angesagt. Alles andere ist eine nette Nebenbeschäftigung um uns auszudehnen, Freude und Emotionen zu empfinden.

    Liebe Grüße

    Achim Smile
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    Beitrag  Pfefferherz am Di Sep 28, 2010 7:56 pm

    Guten Abend allerseits,


    Zweitens, was ebenfalls sehr aufschlussreich war: Das beste am Vortex ist, wenn man hineinkommt. Man ist dann in völligem Einklang mit seiner Source, seiner Quelle und der Urenergie. Ist man jedoch länger drin, wird uns schnell langweilig... Daher kommen dann wieder die Kontraste und das menschliche Drama beginnt von neuem. Auch hier: Annehmen, Akzeptieren.


    Du meinst also (oder Abraham), dass wenn es uns zu lange gut geht und wir im Einklang mit der Quelle schwingen, uns langweilig wird und wir neue Unannehmlichkeiten kreiieren, damit wir wieder was zu tun haben? Ich finde diesen Gedanken unheimlich spannend, weil ich desöfteren beobachtet haben, dass wenn ich so im Einklang schwinge, ich mich schnell frage, was denn als nächstes passiert, was ich als nächstes tun kann und wie ich diese Schwingung für mich nutzen kann. Setzt an diesem Punkt nicht das reaktive Verhalten ein, wie Scheinfeld es nennt. Oder das im Hier und Jetzt leben, wie Tolle schreibt? Ich denke, hier hakt es bei den meisten, weil dieses Einklangschwingen auch Unwohlsein auslösen kann, weil der Verstand es mit Kontrollverlust gleichsetzt.

    Die Kontraste aber holen uns da schnell wieder raus, denn wir versuchen dann, die Schwingungen anzugleichen, indem wir das Ziel erreichen.



    Toller Satz!!!!! Riesig!!


    Es ist eine andere Art zu erklären, was bei Scheinfeld und dem Ho'oponopono passiert. Ich selbst habe Erwartungen, Hoffnungen an Dinge, Ereignisse, Menschen. Solange diese nicht meinem Vortexbild entsprechen, fühle ich Unbehagen, Nervosität, Begehren, Frustration, Wunschdenken etc. Gleiche ich die Diskrepanz aus, so befindet sich mein selbst und das Ziel im Einklang, sind im Vortex.


    Kannst du das nochmal anders erklären?

    Auf der Suche nach einer Erklärung für Vortex, fand ich diese Seite. http://www.vortexhouse.com/
    Der Inhalt ist egal, habe ich nicht drauf geachtet, aber das Bild finde ich sehr für sich sprechend. Unter google bilder ist so einiges an schönen Bilder anzuschauen zur Suche Vortex.

    Schönen Abend !!!

    Pfefferherz


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    Euphoria Spiel - Seite 2 Empty Re: Euphoria Spiel

    Beitrag  achim-martin am Di Sep 28, 2010 8:15 pm

    Hallo Searose,

    das Bild ist sehr schön!

    Meine Sichtweise zum Vortex ist weitgehend geprägt von den Aussagen von Abraham. Es gibt dazu eine Menge Clips bei Youtube. Wie man reinkommt, was das Ganze soll etc.
    Aber ich bin natürlich auch durch meine eigenen Überlegungen und andere Schilderungen wie vom Scheinfeld nicht festgelegt.

    Der erste Teil Deiner Mail sagte eigentlich das Wesentliche aus.

    Zur weiteren Erklärung. Nehme ich das Ho'oponopono. Dort bin ja ebenfalls ich derjenige der sich ändern muss, nicht der Andere. Also ich ändere meine Sichtweise auf ihn um eine mir "besser" erscheinende Reflektion zu erhalten. Das vermeintliche Problem löst sich auf. Dort sieht man ebenfalls, dass wir uns eine Person erschaffen haben (im Vortex), welche es so wohl nie geben wird. Wir ändern also unsere Sichtweise, indem wir die bekannten Sätze wiederholen, kurz: Bereuen, Vergeben (mir selbst und dem anderen), Lieben, Danke.
    Und so erreichen wir das Ziel, sind in dieser Hinsicht im Vortex. Unserem Vortex. Ist ein anderer nicht darin, ist das aber vollkommen in Ordnung, denn er hat seinen eigenen und muss seinen eigenständigen Weg finden, mit sich ins Reine zu kommen, in seinen Vortex.

    Machen wir es mal banaler, bei etwas, was fast immer gelingt:
    Ich wache auf und sehne mich nach einer Tasse Kaffee. Die ist schon da, denn ich habe sie durch mein Verlangen soeben in meinen Vortex gestellt.
    Aber verdammt, ich kann sie noch nicht haben, denn ich war noch nicht auf dem Klo. Zu dumm..., das nervt. Also auf zum Klo und getan was zu tun ist.
    Die Erwartung steigt, aber da ich jetzt erst die Katzen beglücken muss, immer noch kein Kaffee. Hat jetzt eine Katze gekotzt, dann steigt die Frustration - was ist mit mir? Wieso bekomme ich nicht, was ich will? Ich bin vollkommen neben der Kapp, frustriert und genervt.

    Jetzt nähere ich mich der Küche, bereite den Kaffee zu - und sofern ich durch meine unsinnigen Gefühlsausbrüche jetzt nicht die Kanne zerschmettere, erhalte ich durch mein Denken und anschließendes Handeln oder aber auch durch meinen zuvor aufgestandenen Partner überraschenderweise den frisch duftenden Kaffee. So wie im Vortex erdacht, manifestiert und fertig zum Verzehr. Genuss pur - ein Moment des Vortexbefindens.

    Wir brauchten uns also gar nicht aufzuregen. Der Kaffee ist schon da, es muss nur noch ein wenig nachgeholfen werden, und er manifestiert sich.

    Beim Kaffee ists leicht, das kennen wir, wir erwarten auch nichts anderes. Unsere Glaubenssätze und Erfahrungen haben uns trainiert, das Gewünschte zu manifestieren.
    Bei der Prüfung, beim Reichwerden ist das für die meisten Menschen schon schwieriger.

    Und das ist eben der Reiz daran. Deshalb sind wir hier. Als Individuen. Und um das möglichst einfach zu gestalten, gibts die Aufklärung über universelle Gesetze, wie dem Law of Attraction. Wie man die Emotionen trainiert, die Aufmerksamkeit lenkt, weil das so wichtig ist. Das Akzeptieren etc....

    In diesem Sinne, da kann man unendlich drüber lesen und CLips anschauen, es ist immer wieder schön, daran erinnert zu werden!

    Liebe Grüße

    Achim
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    Beitrag  searose am Di Sep 28, 2010 9:44 pm

    Hallo lieber Achim,

    hi hi hab die Frage gar nicht gestellt. Aber ich dank Dir trotzdem für Deine schöne Erklärung mit dem Kaffee und zum Klo gehen müssen, das hast Du sehr anschaulich dargestellt.

    Was mir aufgefallen ist an Deinem Beispiel ist, das uns beim Wunsch nach einer Tasse Kaffee nie Zweifel aufkommen würden, das wir sie nicht bekommen, weil es ja nur eine Tasse Kaffee ist. Wenn ich mir aber Geld wünsche, das müsste ja nach deiner Erklärung dann auch schon da sein, aber ich glaube mit unsern Zweifeln scheuchen wir es wieder weg. Weil wir ja eh nicht glauben können das uns die und die Summe zusteht, anders als beim Kaffee und beim Kaffee ist sogar noch der Wille dahinter diesen auch zu bekommen.

    Jetzt frage ich mich natürlich wieder, wieso sollen wir absichtslos wünschen damit es klappt. Laut den Abrahams ist für das Universum gar kein Unterschied zwischen großen und kleinen Wünschen, ist es vielleicht doch nur unser Zweifeln was uns an der Erfüllung hindert und nicht die Absicht?

    Liebe Grüße flower
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